Fußball Bundesliga Werder Bremen Vorbereitung in der Winterpause am 07.01.2013 im türkischen Belek. Die Bremer Marko Arnautovic (l) und Özkan Yildirim machen eine kurze Trainingspause. Foto: Soeren Stache/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++

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Deutsche Bundesliga
02/22/2013

Arnautovic: "Bin nicht heiß auf Geld"

In der deutschen Bundesliga treffen Arnautovic & Co am Samstag auf David Alaba.

Es wäre das 20. Pflichtspiel in Folge ohne Niederlage. Deutschlands souveräner Tabellenführer Bayern München will seinen Erfolgslauf am Samstag (15.30 Uhr) gegen Werder Bremen fortsetzen. Bayern-Jungstar David Alaba trifft dabei auf seine ÖFB-Teamkollegen Sebastian Prödl, Zlatko Junuzovic und Marko Arnautovic. Letzterer zollte den Bayern schon im Vorfeld Respekt für ihre aktuelle Überform.

"Sie zeigen diese Saison, dass sie der wahre deutsche Meister sind", erklärte Arnautovic im Interview mit Sport1. "In den letzten Jahren waren sie nur Einzelspieler, jetzt sind sie eine Mannschaft." Kampflos ergeben werden sich die Bremer, die zuletzt eine überraschende 2:3-Heimniederlage gegen Freiburg kassierten, aber nicht. Arnautovic: "Wir probieren alles, gehen dorthin, um etwas zu holen."

Der ÖFB-Angreifer hofft auf eine Rückkehr in die Startformation. Mit einem lukrativen Angebot von Dynamo Kiew hat er abgeschlossen. "Es war sehr viel Geld im Spiel", gestand Arnautovic. "Aber ich bin nicht heiß auf Geld, sondern meine Entwicklung weiter fortzuführen und einmal ein Topspieler zu werden. Alles andere kommt dann von alleine."

Erfolgstrainer

Bei Werder hat der 23-jährige Wiener bereits Höhen, aber auch einige Tiefen durchlebt. Sein Vertrag läuft bis 2014, der Klub ist aber an einer Verlängerung interessiert. Vorerst gehe es darum, die Saison gut abzuschließen. "Wir gehören wieder nach Europa und werden alles versuchen, wieder um die Europa League mitzuspielen", versprach Arnautovic. Derzeit fehlen den Bremern sechs Punkte auf den sechstplatzierten HSV.

Innenverteidiger Sokratis ist für München fraglich, Prödl darf sich daher erneut Chancen auf einen Einsatz von Beginn ausrechnen. An vorderster Front ist Bayern-Leihgabe Nils Petersen ebenso gesetzt wie Junuzovic im zentralen Mittelfeld. Auch Arnautovic will das in ihn gelegte Vertrauen mit Leistung rechtfertigen. "Ich hoffe, dass ich das auch kann", betonte der Exzentriker.

Die Bayern wollen nach in diesem Jahr fünf Ligasiegen ohne ein einziges Gegentor nachlegen. Erfolgstrainer Jupp Heynckes steht vor seinem 1000. Bundesligaspiel als Spieler und Trainer. Nächsten Mittwoch geht es im Cup-Schlager gegen Titelverteidiger Dortmund. "Derzeit haben wir aber nur das Spiel gegen Bremen im Kopf", versicherte Heynckes.

Lokalrivale

Die in der Liga als erster Verfolger bereits 15 Punkte zurückliegenden Dortmunder gastieren am Sonntag (15.30) bei Martin Stranzl und Borussia Mönchengladbach. Der Lokalrivale Schalke 04 will seine Leistung vom 1:1 im Champions-League-Achtelfinale bei Galatasaray Istanbul am Samstagabend (18.30) gegen Düsseldorf bestätigen. "Wir müssen definitiv nachlegen", forderte Kapitän Benedikt Höwedes.

Die Schalker sind fünf Pflichtspiele sieglos, haben nur eine ihrer vergangenen elf Ligapartien gewonnen und sind auf Platz neun abgestürzt. ÖFB-Kapitän Christian Fuchs dürfte wie schon in Istanbul die Ersatzbank drohen, machte sein Ersatzmann Sead Kolasinac doch als Linksverteidiger eine gute Figur. "Er hat ein überragendes Spiel gemacht", lobte Trainer Jens Keller den 19-Jährigen.

23. Runde der deutschen Bundesliga:

Freitag:
SC Freiburg - Eintracht Frankfurt (20.30 Uhr)

Samstag/(alle 15.30):
Bayern München (Alaba) - Werder Bremen (Arnautovic, Junuzovic, Prödl)
VfB Stuttgart (Harnik, Holzhauser) - 1. FC Nürnberg (Ildiz)
Hannover 96 - Hamburger SV
FSV Mainz 05 (Baumgartlinger, Ivanschitz) - VfL Wolfsburg,
FC Augsburg (Manninger) - 1899 Hoffenheim
Schalke 04 (Fuchs) - Fortuna Düsseldorf (Almer/18.30)

Sonntag:
Borussia Mönchengladbach (Stranzl) - Borussia Dortmund (15.30)
Greuther Fürth - Bayer Leverkusen (17.30)

Tabellenstand

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