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Die Reaktionen auf die Bundesliga-Partien vom Wochenende

Sturm Graz - Salzburg

Thomas Kristl (Sturm-Interimscoach): "Es ist ungewohnt, das erste Mal in der ersten Reihe zu stehen. Anscheinend haben wir die richtigen Worte gefunden, um die Mannschaft gut einzustellen. Wir wollten das Cupspiel aus den Köpfen bringen, das ist uns gelungen. Die Mannschaft ist imstande, guten Fußball zu spielen. Salzburg hat uns das eine oder andere Mal in Verlegenheit gebracht. Im Endeffekt können wir froh sein, einen Gratzei im Tor zu haben. Sonst verlieren wir vielleicht noch 2:3."

Patrick Wolf
(Sturm-Ausgleichstorschütze): "Ich habe mir nicht gedacht, dass ich jemals noch ein Kopftor schießen werde - ein so wichtiges noch dazu. Mit dem späten Ausgleichstor ist es ein gewonnener Punkt, den wir uns auch verdient haben."

Ricardo Moniz
(Salzburg-Trainer): "Die Leute unterschätzen, wie wichtig die Rückwärtsbewegung ist. Das hat nichts mit Talent zu tun, sondern ist eine Sache des Herzens. Wir haben uns selber zwei Punkte geklaut, das trifft uns hart. Wir hätten uns heute absetzen können, jetzt sind wir aber extrem gewarnt. Wir hoffen, dass diese zwei Punkte im Meisterschaftskampf nicht entscheidend sein werden."

Alexander Walke
(Salzburg-Torhüter): "Aufgrund des Spielgeschehens hätten wir drei Punkte verdient gehabt, wäre da nicht die Unachtsamkeit in der letzten Minute gewesen. Jeder hat seine klare Position und seine klare Zuteilung. Jeder kann von einem Profispieler erwarten, dass er die auch einhält. Das sind zwei verlorene Punkte."

Ried - Mattersburg


Gerhard Schweitzer (Ried-Trainer): "Es waren nicht so viel Unterschiede. Wir hatten die klareren Chancen. Wir mussten aufgrund des schwierigen Cupspiels am Dienstag alle körperlichen Reserven mobilisieren. Über 90 Minuten gesehen sind wir der verdiente Sieger. Es wird aber wichtig sein, dass wir unsere Leistung noch heben. Wir haben in der Offensive mehr Möglichkeiten, da müssen wir klarer werden."

Franz Lederer (Mattersburg-Trainer): "Wir haben uns in den Schlüsselmomenten wieder ungeschickt angestellt. In der zweiten Hälfte war ich mit meiner Mannschaft aber sehr zufrieden. Uns hat aber die letzte Kaltschnäuzigkeit und Direktheit gefehlt. Da fehlt die Einfachheit im Denken."

 

Wr. Neustadt - Kapfenberg

Peter Stöger (Trainer Wr. Neustadt): "Es schaut jetzt recht gut aus für den Klassenerhalt. Das Ergebnis hat mich so nicht überrascht. Ich war aber schon ein bisschen enttäuscht, weil wir uns für das heutige Spiel einiges vorgenommen haben, was nicht umgesetzt werden konnte. Es wartet noch viel Arbeit auf uns vor der nächsten Saison. Ich hätte heute gerne den ersten Frühjahrssieg geholt."

Thomas von Heesen (Trainer Kapfenberg): "Es hätte heute nur einen Sieger geben dürfen. Das waren wir. Wir haben das Spiel dominiert und zwei, drei große Chancen herausgespielt. Aber leider sind wir zur Zeit nicht in der Lage, Tore zu machen. Wir müssen außerdem immer noch zwei, drei potenzielle Stammspieler vorgeben." Zum Thema Abstieg: "Wir ziehen das bis zum Ende durch. Es geht ja die Welt nicht unter. Ich möchte ja auch nicht ausschließen, dass ich in der nächsten Saison weiter Trainer bin."

Admira - Innsbruck

Dietmar Kühbauer (Trainer Admira): "Wir sind nicht gut ins Spiel gekommen, in der ersten Hälfte hätten wir auch mit 0:2 zurückliegen können. Mit der Leistung nach der Pause bin ich durchaus zufrieden, es wäre ungerecht gewesen, wenn wir gewonnen hätten. Tirol lässt nicht viele Tore zu, da muss man mit dem Punkt zufrieden sein."

  Walter Kogler (Trainer Innsbruck): "Mit dem Punkt kann man leben. In der ersten Hälfte hätten wir das 2:0 machen können. In der zweiten sind wir unter Druck gekommen. Es sind noch sechs Runden, was die Europacupplätze betrifft, ist noch alles möglich. Vielleicht ist der Punkt noch einmal wichtig."

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(apa / jom) Erstellt am
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