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10.03.2012

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Die gesammelten Reaktionen

Salzburg - Rapid WienRicardo Moniz (Salzburg-Trainer): "Ich habe ein zwiespältiges Gefühl. Es sind einige Sachen passiert, auch Verletzungen, über die ich mich nicht freue. Es war ein glücklicher, aber verdienter Sieg. Wir haben heute nicht so viele Chancen wie gegen Innsbruck kreiert. Vielleicht waren die zwei Erholungstage zu kurz. Den Elfer hätten Soriano oder Mendes schießen sollen, Mendes hat sich gut gefühlt und seine Sache gut gemacht. Meine Position ist nicht wichtig, ich bin mit der Mannschaft beschäftigt, die Einflüsse von außen interessieren mich nicht."Peter Schöttel (Rapid-Trainer): "Das Spiel ist dumm gelaufen. Nichts hat darauf hingewiesen, dass Salzburg Torchancen gegen uns kreieren könnte, und dann bekommen wir diesen Elfer. Beim 1:2 haben wir uns sehr ungeschickt angestellt. Dass es beim Elfer Handspiel war, steht außer Frage, es geht aber um absichtlich oder unabsichtlich. Man kann, muss ihn aber nicht geben. In der ersten Hälfte hat bei uns der letzte Pass nicht funktioniert. In der zweiten Hälfte haben wir Salzburg zurückgedrängt und die Chance aufs 2:1 gehabt. Wir haben ein vernünftiges Spiel abgeliefert, doch es ist unglücklich gelaufen. Das Titelrennen ist offen, Salzburg kommt noch zu uns ins Hanappi-Stadion. Man hat gesehen, dass wir nicht weit weg sind, obwohl es zwei verschiedene Welten sind." Zur Frage, wie vernünftig das Gelb-Rot-Foul von Burgstaller an Leonardo gewesen sei (der Brasilianer musste mit Verdacht auf eine schwere Knieverletzung vom Platz getragen werden): "Man kann auch fragen, wie vernünftig es ist, wenn Leonardo Prager würgt."David Mendes da Silva (Salzburg-Torschütze): "Es war ein verdienter Sieg. Ich habe mich beim Elfmeter gut gefühlt, hatte gutes Vertrauen, dass ich das Tor mache. Wir haben jetzt im Titelkampf alles in der eigenen Hand. Wir haben sehr viel Qualität, es ist eine Pflicht für uns, Meister zu werden, und ich glaube, dass wir es machen."Alexander Walke (Salzburg-Tormann): "Ich bin sehr froh, wir haben uns den Sieg verdient. Das war auch für die Fans ganz wichtig. Der Sieg gibt uns eine Menge Auftrieb. Wir haben einen wichtigen Schritt gemacht und sind wieder dabei. Gegen Innsbruck haben wir uns nicht selbst belohnt, heute schon."Steffen Hofmann (Rapid-Kapitän und -Torschütze): "Es darf nicht passieren, dass wir nach dem 1:1 noch verlieren. Wir haben in der Schlussphase die Überhand gehabt, und dann bekommen wir aus einem Konter das Tor. Das ist sehr bitter. Unser Problem ist im Moment, dass wir zu wenig aus unseren Möglichkeiten machen. Zum Schluss waren ein paar gute Sachen dabei, darauf können wir aufbauen. Es sind noch einige Wochen zu spielen. Ich denke, diese Runde ist nicht entscheidend für die Saison."Sturm Graz - Wr. Neustadt

Franco Foda (Sturm-Trainer): "Vor der Pause haben wir nicht gut gespielt. Wir haben zu wenig Aggressivität, Mut und Leidenschaft gezeigt, wir waren zu langsam. Die erfahrenen Spieler haben das Spiel nicht in die Hand genommen. In der zweiten Spielhälfte haben wir ganz klar dominiert. Erst dann haben wir so gespielt, wie es sein sollte. Leider haben wir die klaren Torchancen nicht genutzt und wieder einen glasklaren Elfmeter nicht bekommen. Wiener Neustadt war defensiv kompakt und hat ohne eine einzige Torchance 1:0 gewonnen. Okotie hat die Position am ersten Pfosten verlassen und unglücklich den Ball verlängert." Zum Thema Muratovic: "Das Wort Respekt fehlt im Repertoire von Muratovic. Er soll sich einmal selbst hinterfragen. Als Trainer muss man von Spiel zu Spiel nach Leistung aufstellen. Ich habe ihm vor der Saison gesagt, dass es für ihn eine schwierige Saison werden könnte. Und jetzt ist er pausenlos am Beschweren in der Öffentlichkeit. Mir ist lieber, wenn ein Spieler weniger redet und mehr leistet."Jürgen Säumel (Sturm-Mittelfeldspieler): "Wie so oft haben wir die erste Spielhälfte verschlafen, das war eine ganz schlechte Leistung. Da haben wir uns viel zu viele Ballfehler geleistet und keine Zweikämpfe gewonnen. Nach der Pause war das eine ganz andere Leistung. Leider geht halt nach vorne nichts rein, das zieht sich wie ein roter Faden durchs Frühjahr. Das Foul an mir war ein klarer Elfmeter."Peter Stöger (Wiener-Neustadt-Trainer): "Wir hatten Glück bei der Elfersituation, das war ein klarer Elfmeter. Die erste Spielhälfte war okay. Danach haben wir alles reingelegt, was wir uns konditionell im Winter erarbeitet haben. Die starke Leistung von Siebenhandl hat mich nicht überrascht. Es war nicht das erste Mal, dass er so gut hält."

Mattersburg - InnsbruckFranz Lederer (Mattersburg-Trainer): "Die Niederlage ist kurios und unglücklich. Das Tor von Innsbruck war äußerst kurios, aber hat zum Spiel gepasst. Wir haben dann versucht, mit zu viel Gewalt und Verbissenheit das Spiel zu drehen, das hat man auch bei den Chancen von Bürger und Naumoski gesehen. Im Training machen die beiden aus solchen Chancen auch Tore. Wir haben einen guten Fußball gespielt, vom Spielerischen bin ich zufrieden, aber mit dem Ergebnis kann man nicht zufrieden sein."Walter Kogler (Wacker-Innsbruck-Trainer): "Beide Mannschaften haben offensiv agiert, Mattersburg war sehr dynamisch und hatte die hochwertigeren Torchancen. Für das Publikum war das Spiel sehr unterhaltsam. Der Sieg tut gut, ist gut für unsere Moral und wichtig war, dass wir Mattersburg auf Distanz gehalten haben. Die Konter hätten wir aber besser spielen müssen."

Ried - Kapfenberg

Gerhard Schweitzer (Ried-Co-Trainer): "Wir waren alle heilfroh, dass Paul (Gludovatz, Anm.) heute angereist ist. Wir waren die ganze Woche in Kontakt, alle Entscheidungen sind so wie immer gemeinsam getroffen worden." Nacho (Ried-Mittelfeldspieler, zwei Assists): "Die ganze Mannschaft hat ein gutes Spiel gezeigt, das waren sehr wichtige drei Punkte." Thomas von Heesen (Kapfenberg-Trainer): "Man hat heute schon gemerkt, dass Ried frischer war. Sie haben das Spiel diktiert. Aber wir haben uns nicht versteckt. Wir wollten die Räume eng machen und auf Konter spielen. Aber das ist natürlich immer eine Frage der Kraft. Die Szene vor dem 1:0 war kein Freistoß, das sind einfach unglückliche Situationen. Und mit der naiven Karte von Sencar schaden wir uns natürlich selbst. Wir versuchen, jeden Tag weiterzuarbeiten und kleine Dinge zu verbessern. Leider bleibt uns zwischen den Spielen derzeit nur wenig Zeit. Wir schreiben uns nicht ab, auch wenn es alle anderen machen."

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