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05.12.2011

Alle Reaktionen zu den Samstag-Spielen

Gesammelte Reaktionen zu den vier Spielen der ersten Bundesliga-Runde.

RAPID - ADMIRA:

Peter Schöttel (Rapid-Trainer): "Wir haben das Spiel gewonnen, das war sehr wichtig für uns, obwohl wir Phasen drinnen gehabt haben, wo wir ängstlich und unsicher agiert haben - in den ersten 20 Minuten und komischerweise nach dem 1:0, als wir uns ohne Grund zurückgezogen haben. Das 1:0 hätte uns eigentlich in die Karten spielen sollen, aber das Gegenteil war der Fall, wir haben um den Ausgleich gebettelt. In der Situation, in der die Spieler in den vergangenen Wochen und Monaten waren - da hat man die Unsicherheit schon gesehen. Fußball ohne Zuseher macht keinen Spaß. Wir sind froh, dass wir diese Spiel gewonnen haben, das ist für den gesamten Verein in der Situation eine enorme Erleichterung."

Hamdi Salihi (Rapid-Torschütze zum 1:0): "Dass ich nur 24 Sekunden nach meiner Einwechslung getroffen habe, da war natürlich auch ein bisschen Glück dabei. Die Flanke vom 'Fritz' (Spitzname von Christopher Drazan, Anm.) war perfekt. Ich habe heute mein Tor gemacht, das war im ersten Spiel ganz wichtig. Auch wenn ich nur fünf Minuten spiele, möchte ich immer ein Tor machen."

Didi Kühbauer (Admira-Trainer): "Schade, dass wir das Spiel verloren haben. Ich denke, die cleverere Mannschaft hat heute gewonnen. Wir hatten unsere Chancen, wir hätten kaltschnäuziger sein müssen. In der zweiten Hälfte haben wir das Spiel komplett gemacht, denn Rapid hat nur noch lange Bälle gespielt. Ich bin nicht unzufrieden, denn es war trotzdem immerhin noch Rapid. Es ist gut zu wissen, dass wir in der Liga bestehen können. Wir müssen aber nun in den kommenden Heimspielen unsere Torchancen nützen."

SV RIED - SK STURM:

Paul Gludovatz (Trainer Ried): "Wir waren angriffsfreudig, aber wo bleibt die Ruhe vor dem Tor und das Auge für den letzten Pass? Wir haben nur optisch gut gewirkt. Dass man Chancen herausarbeiten muss ist klar. Aber dass man sie nicht verwertet tut weh. Für den Start in die Meisterschaft war es aber in Ordnung. Es ist für mich die größte Herausforderung in meiner Karriere, mit den vielen jungen Spielern eine ganze Meisterschaft zu bestreiten. Das wird eine große Aufgabe."

Thomas Reifeltshammer (Torschütze Ried): "Aufgrund der ersten Halbzeit war der Ausgleich verdient. Wir haben nach der Pause dann etwas geschlafen. Ein 1:1 zum Start ist aber in Ordnung."

Franco Foda (Trainer Sturm): "Wir sind mit dem Punkt hochzufrieden. Immerhin habe wir hier gegen die heimstärkste Mannschaft der vergangenen Saison gespielt. In der ersten Halbzeit haben wir nicht so gespielt, wie ich mir das vorgestellt habe. Da haben wir uns die Schneid abkaufen lassen. Wir waren einfach zu lethargisch. Die zweite Halbzeit haben wir das besser gemacht, deshalb geht das Unentschieden in Ordnung. Positiv ist, dass wir sehr gut in die Saison gestartet sind. Wir haben gegen Videoton gewonnen und in Ried einen Punkt gemacht. Wir müssen uns verbessern, aber das ist normal, das weiß ich."

Thomas Burgstaller (Torschütze Sturm): "In der zweiten Spielhälfte hatte Ried kaum Torchancen, und dann bekommen wir das blöde Tor aus einer Standardsituation. Spielerische war es nicht das Gelbe vom Ei, heute müssen wir mit dem Punkt zufrieden sein."

KAPFENBERG - INNSBRUCK:

Werner Gregoritsch (Kapfenberg-Trainer): "Die Aggressivität und die fußballerischen Elemente haben wir erst nach der Pause gezeigt. In der ersten Spielhälfte hat nichts gepasst, weder in der Defensive noch in der Offensive. Wir sind zu weit vom Gegner weggestanden und haben Tore bekommen, wie in der Schülerliga. Mit der Einwechslung von Marc Sand haben wir auf zwei Spitzen umgestellt, das hat dann besser funktioniert. Wir haben zwar zwei Tore geschossen, nach den vergangenen drei Nullnummern beim jeweiligen Saisonauftakt. Allerdings zu einem Punkt hat das auch nicht gereicht."

Dominique Taboga (Kapfenberg): "Wir sind durch die Einwechslung von Marc Sand giftiger geworden. Leider waren heute nicht alle Spieler giftig genug, wir haben erst in der zweiten Spielhälfte das umsetzen können, was wir uns vor diesem Spiel vorgenommen hatten. Wenn wir diese Leistung aber in den restlichen 35. Runden bringen, dann werden auch die Punkte kommen."

Walter Kogler (Innsbruck-Trainer): "Kapfenberg hat uns viele Räume gegeben, das war das Rezept für die 3:0-Führung. Danach waren wir zu nachlässig und haben uns selbst aus dem Tritt gebracht. Mit den drei Punkten bin ich zufrieden, mit der Leistung meiner Mannschaft nach der Pause aber nicht. Etliche Spieler waren nicht stabil."

Szabolcs Safar (Tormann Innsbruck): "Spielerisch war unsere Leistung in Ordnung. Ab und zu hat uns die Konzentration gefehlt, unnötige Fehlpässe haben den Gegner ins Spiel kommen lassen. Diese Fehler müssen wir abstellen."

Julius Perstaller (Innsbruck): "Das blöde Gegentor zum 3:1 hat uns zurückgeworfen, wir haben nicht mehr in den Spielfluss gefunden und mussten bis zum Schluss zittern."

MATTERSBURG - WR. NEUSTADT:

Franz Lederer (Trainer Mattersburg): "Ich bin schon einige Zeit dabei, so was habe ich noch nicht erlebt. Wir haben mit dem Tor des Jahres begonnen, solche Tore kenn ich nur aus exotischen Ligen und von Youtube. Danach haben wir versucht ins Spiel zu finden, es aber nicht in den Griff bekommen. In der zweiten Halbzeit waren wir besser, haben uns aber wieder ein Tor eingefangen. Die Gegentore sind Rückfälle in die Steinzeit. Diese Niederlage ist bitter, aber man darf nicht alles schlechtreden."

Thomas Borenitsch (Torhüter Mattersburg): "Ich habe mich verschätzt, das Tor geht ganz klar auf meine Kappe. Es war nicht einfach, man nimmt sich viel vor, aber dafür muss ich mich bei der Mannschaft entschuldigen. Durch unsere Eigenfehler haben wir uns zwei Tore gemacht. Wir müssen das Spiel abhaken und schauen, dass wir in Graz einiges besser machen."

Peter Stöger (Trainer Wiener Neustadt): "Wir haben viel Potenzial in der Mannschaft, wir können in der Liga mithalten. Dieser Sieg war wichtig, es ist schön drei Punkte mitzunehmen."

Jörg Siebenhandl (Tormann und Torschütze Wiener Neustadt): "Das war mein erstes Tor überhaupt, das ist unglaublich. Der Tormann hat sich verschätzt, es gehört natürlich auch Glück dazu."

Tomas Simkovic (Torschütze Wiener Neustadt): "Das waren heute drei kuriose Tore. Wir können viel besser spielen als heute, das erste Spiel ist aber immer schwierig. Die Mannschaft hat sehr viel Qualität, wir sind besser als Kapfenberg und Mattersburg."

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