Aleksandar Dragovic

© ANDREAS HEIDENREICH /Privat

Aleksandar Dragovic
08/03/2013

„Oleg Blochin will, dass ich hinten dirigiere“

Aleksandar Dragovic über seine ersten Tage in Kiew, sein neues Team und den Aberglauben.

von Andreas Heidenreich

Seit gut einer Woche ist Aleksandar Dragovic der teuerste Fußballer Österreichs. Für eine Ablöse von neun Millionen Euro wechselte der 22-Jährige vom FC Basel zu Dynamo Kiew, wo er seit Dienstag lebt. Dragovic über ...

... seinen neuen Klub „Beeindruckend. Alles ist sehr professionell, das riesige Trainingsgelände, eine Kunstrasenhalle, ein Schwimmbad usw. Mit meinen bisherigen Klubs Austria und Basel ist das nicht vergleichbar. Hier ist alles da, was man als Fußballer braucht.“

... Trainer Oleg Blochin „Er ist eine Legende, das Training war diese Woche doppelt so hart wie zuvor in Basel. Am Donnerstag hatte ich ein halbstündiges Einzelgespräch mit ihm, in dem er mir seine taktischen Vorstellungen erklärt hat. Witzig ist, dass er von der defensiven Organisation wie mein letzter Trainer Murat Yakin denkt. Blochin sieht mich als Abwehrchef, er will dass ich hinten dirigiere.“

... seine neuen Teamkollegen „Wir sind eine Multikulti-Truppe. Es gibt Brasilianer, einen Portugiesen, Afrikaner, Franzosen, Niederländer, drei Kroaten und die Ukrainer. Was die individuelle Klasse betrifft, ist die Mannschaft hervorragend und über jene des FC Basel zu stellen. Als Team müssen wir uns aber erst finden.“

... seine Wohnsituation „Ich habe mir schon ein paar Wohnungen angeschaut und werde sicher bald das Richtige für mich finden. Jetzt wohne ich sicher noch eine Woche im Hotel in der Stadt. “

... die Stadt Kiew „Allzu viel habe ich noch nicht gesehen. Das Zentrum wirkt aber sehr europäisch. Ich werde jeden Tag von einem Chauffeur abgeholt und zum Trainingsgelände am Stadtrand geführt.“

... seine Rückennummer 6 „Sie hat mir in Basel viel Glück und Erfolg gebracht, daher habe ich nicht nachgedacht, als sie mir angeboten wurde. Ich bin da ein bisserl abergläubisch. Der kyrillische Namens-Schriftzug ist ungewöhnlich, weil ich es noch nicht lesen kann. Ich lerne aber jeden Tag dazu.“

... Gegner Schachtjor Donezk am Sonntag„Wir haben Donezk bereits per Video analysiert. Sie haben gegen Odessa zwar nur 1:0 gewonnen, Odessa ist aber 70 Minuten nicht über die Mittellinie gekommen. Es wird schwer, aber nicht unmöglich. Ich hoffe, dass ich schon dabei bin. Ich bin topfit und bereit.“

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