Alaba musste nach der Serbien-Pleite viel Kritik einstecken.

© APA/ROBERT JAEGER

WM-Qualifikation
10/11/2016

Alaba im Fokus der serbischen Medien

Laut der Website Blic.rs feierte Alaba nach der Niederlage mit einem serbischen Nachwuchskicker.

Während des Spiels war er von den serbischen Fans ausgepfiffen worden, auch nach dem Schlusspfiff stand David Alaba im Fokus – in den serbischen Medien, die zunächst Alabas Verhalten auf dem Platz kritisierten und dann von einer dritten Halbzeit des Bayern-Spielers berichteten wie die Boulevard-Website Blic.rs.

"Nach dem Match gegen Serbien fiel Alaba nicht in Trauerstimmung. Er entschloss sich, das Nachtleben der serbischen Metropole zu genießen", hieß es dort im Begleittext zu einem Foto, das Alaba angeblich mit dem serbischen Nachwuchskicker Nemanja Radonjic in einem Belgrader Nachtclub zeigt.

Alaba gestand noch im Stadion ein, dass er weder mit dem Spiel noch mit dem Resultat zufrieden war: "Natürlich hatten wir unsere Ziele, die wir in diesen zwei Spielen gemeinsam erreichen wollten. Am Ende ist es nicht so gekommen, wie wir uns das vorgestellt haben. Wir dürfen jetzt aber nicht den Kopf in den Sand stecken. Es ist noch alles drinnen."

Presseaussendung des ÖFB

Der ÖFB reagierte am Dienstag mit einer Presseaussendung auf die Berichte. Demnach sind neun Spieler und ein Betreuer nach der Partie am Sonntagabend nicht mit dem Rest der Mannschaft nach Wien geflogen, sondern in Belgrad geblieben, um am nächsten Tag zu ihren Vereinen zu reisen.

"Wir haben die Rückreise im Sinne einer optimalen Regeneration mit den jeweiligen Klubs abgesprochen und möchten den Spielern unnötige Flüge und Reisestrapazen ersparen. Die Spieler werden am Ende eines Lehrgangs noch medizinisch durchgecheckt. Nach der Entlassung aus dem Kader muss ein Spieler für die Gestaltung seiner Freizeit selbst die Verantwortung übernehmen", wird Teamchef Marcel Koller in der Aussendung zitiert.

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