Marcel Sabitzer will mit RB Leipzig in die Bundesliga.

© APA/DANIEL KRUG

Deutschland
07/24/2015

In der "Österreicher-Liga" startet die Jagd auf Leipzig

In der 2. Bundesliga wird vermehrt auf Österreicher gesetzt. Am Freitag erfolgt der Startschuss.

von Andreas Heidenreich

Ein Österreicher-Klub, der FC Ingolstadt, hat sich mit Trainer Ralph Hasenhüttl und den Spielern Lukas Hinterseer und Ramazan Özcan im positiven Sinne aus der 2. deutschen Bundesliga verabschiedet. Und dennoch hat sich nichts daran geändert, dass die zweithöchste Spielklasse im Land des Weltmeisters Anlaufstelle Nummer eins für Österreicher ist, die sich im Ausland beweisen und empfehlen wollen.

Den größten Anteil stellt Red-Bull-Klub Leipzig mit vier ÖFB-Legionären. Das Team von Trainer Ralf Rangnick gilt aufgrund der rund 15,6 Millionen Euro, die heuer in Neuzugänge investiert wurden, als Aufstiegsfavorit. Nicht zu vergessen sind die acht Millionen, die man im Vorjahr in Marcel Sabitzer und Massimo Bruno investiert hat. Das Duo war vergangene Saison an Salzburg verliehen gewesen. Neben Sabitzer ist Stefan Ilsanker der einzige A-Nationalspieler des ÖFB unter den 19 Liga-Österreichern.

Aspiranten

Als Herausforderer Leipzigs gelten drei Klubs, die ebenso Österreicher in ihren Reihen haben: Nürnberg, Düsseldorf und Karlsruhe.

Chancen werden auch Kaiserslautern mit Stipe Vucur eingeräumt. Dem Innenverteidiger gelang 2014 nach dem Abstieg in Österreich mit Innsbruck der Transfer nach Deutschland, wo er mit Erzgebirge Aue vergangene Saison erneut abgestiegen ist. Da kann der neue Dreijahresvertrag beim Traditionsklub am Betzenberg durchaus als Aufstieg gewertet werden. Vucur und Kaiserslautern läuten mit dem Auftaktspiel bei Aufsteiger Duisburg am Freitag (20.30 Uhr) die Saison ein.

Ein Aufstieg gelang auch Lukas Gugganig mit dem Wechsel von Salzburgs zweitem Team Liefering zu FSV Frankfurt. Bei Österreichs Meister offenbarte man dem Innenverteidiger vom U-20-WM-Team keine Chance.

Neu in der Liga ist auch Dominik Wydra nach seinem Abgang von Rapid Wien zu Bundesliga-Absteiger Paderborn. Michael Gregoritsch hat indes die zweite Liga verlassen, wechselte zum HSV.

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