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Sport Fußball
12/05/2011

109 Spieler bei U17-WM positiv getestet

Ein besonders verabscheuungswürdiger globaler Dopingskandal im Nachwuchs-Fußball? Nein, sagt die FIFA.

Bei der U17-Weltmeisterschaft im Juni und Juli in Mexiko sind 109 der 208 Nachwuchsspieler bei Doping-Kontrollen positiv getestet worden. Dies gab der Fußball-Weltverband ( FIFA) am Montag bekannt.

Als Ursache nannte FIFA-Chefmediziner Jiri Dvorak Fleisch, das mit der verbotenen Substanz Clenbuterol belastet gewesen sei.

Im Teilnehmerfeld der 24 Mannschaften habe es nur fünf Teams gegeben, in denen keine Spieler positiv getestet wurden. "Es ist ein Problem der öffentlichen Gesundheit, kein Doping-Problem", erklärte Dvorak. Clenbuterol wird in der Kälbermast verwendet. Daher wird es laut Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) keine Sanktionen gegen die betroffenen Spieler geben. Gastgeber Mexiko hatte sich im Finale der U17-WM 2:0 gegen Uruguay durchgesetzt.

Auch Radstar Alberto Contador war im Vorjahr positiv auf Clenbuterol getestet worden, hatte das auf verunreinigtes Fleisch zurückgeführt.

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