Embolo kam mit der Schweiz zu einem Punkt gegen Pogba und die Franzosen.

© APA/AFP/DENIS CHARLET

EURO 2016
06/19/2016

Schweiz im Achtelfinale, Albanien darf hoffen

Die Albaner besiegen Rumänien und dürfen als Gruppendritter noch vom Achtelfinale träumen.

Die Ausgangslage in Gruppe A war vor dem letzten Spieltag unkompliziert: Frankreich stand vor dem Duell gegen Nachbar Schweiz als Achtelfinalist fest, ein Punkt fehlte auf den Gruppensieg. Aber auch den Eidgenossen reichte in Lille ein Remis, um als Gruppenzweiter aufzusteigen.

Im Parallelspiel in Lyon musste Albanien unbedingt gewinnen, um als Gruppendritter weiter auf den Aufstieg hoffen zu dürfen. Aber auch Gegner Rumänien half nur ein Sieg wirklich weiter.

Schauplatz Lille
Dass die Franzosen schon weiter waren, zeigte sich in der Aufstellung. Trainer Didier Deschamps schonte einige Stammkräfte, darunter zunächst auch EM-Star Dimitri Payet. Dass für beide Teams ein Punkt genug war, um die Ziele zu erreichen, davon war hingegen nichts zu merken.

Von einem Nicht-Angriffspakt à la Gijon war allerdings keine Spur: Es entwickelte sich ein Offensivspektakel, dem in der Startphase ein Spieler seinen Stempel aufdrückte: Paul Pogba. Der viel kritisierte Juve-Star war an praktisch jeder Chance der Franzosen beteiligt. Mit einem Schuss an die Latte hatte er Pech (17.).

Schauplatz Lyon
Die Rumänen wurden von den Albanern zunächst genötigt, das Spiel zu machen. Damit hatte das defensivstärkste Team der EM-Qualifikation sichtlich Probleme. Die beste Chance, der ersten halben Stunde hatte der Außenseiter aus einem Konter: Lenjani verfehlte das Tor (23.).

Schauplatz Lille
Der Druck der Franzosen wurde immer größer. Tor wollte in der ersten Hälfte keines fallen.

Schauplatz Lyon
Genauso wie im Parallelspiel, in dem die Albaner weiter das gefährlichere Team blieben. Aber es mangelte wie in den ersten beiden trefferlosen Gruppenspielen an der Effizienz vor dem Tor. Bis Rumäniens Keeper mithalf: Ciprian Tatarusanu verschätzte sich bei einer Flanke, Armando Sadiku konnte problemlos einköpfeln (43.). Das 1:0 war der erste albanische Treffer bei einer EM-Endrunde, also ein historisches Tor.

Die Rumänen standen nun noch mehr unter Druck. Trainer Anghel Iordanescu brachte zur Pause mit Lucian Sanmartean einen neuen Offensivspieler. An der Ungefährlichkeit änderte sich aber vorerst wenig.

Der EURO-Abend in Bildern

Switzerland v France - EURO 2016 - Group A

France's Paul Pogba, right, and Switzerland goalke…

FBL-EURO-2016-MATCH26-SUI-FRA

Switzerland v France - EURO 2016 - Group A

Switzerland v France - EURO 2016 - Group A

Switzerland v France - EURO 2016 - Group A

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Switzerland v France - EURO 2016 - Group A

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Antoine Griezmann

FBL-EURO-2016-MATCH26-SUI-FRA

FBL-EURO-2016-MATCH25-ROU-ALB

FBL-EURO-2016-MATCH25-ROU-ALB

Albania's Armando Sadiku, left, scores the opening…

FBL-EURO-2016-MATCH25-ROU-ALB

Schauplatz Lille
Auch in der zweiten Hälfte blieb Frankreich am Drücker, auch wenn das Spiel nicht mehr so rasant war wie in der ersten Hälfte. Antoine Griezmann zwang Keeper Yann Sommer zu einer Glanzparade (57.). Nach einer Stunde brandete Jubel auf: Deschamps tauschte Frankreichs neuen Liebling ein. Payet hätte fast sein drittes Traumtor bei der EM erzielt. Nach toller Vorarbeit von Moussa Sissoko traf er aus vollem Lauf per Volley die Latte (75.).

Schauplatz Lyon
Den Rumänen lief die Zeit davon, ein Tor war ja notwendig, um wenigstens vor den Albanern zu bleiben. Florin Andone hatte mit einem Stangenschuss Pech (76.). Es sollte die letzte Chance der Rumänen bleiben, die nach der 0:1-Niederlage bereits nach drei Spielen die Heimreise antreten müssen. Die Albaner dürfen hingegen auf das Achtelfinale hoffen, haben aber nur drei Punkte auf dem Konto. Damit wären sie in der Tabelle der Drittplatzierten hinter Österreich, das ja mit einem Sieg gegen Island auf vier Punkte kommen würde.

Schauplatz Lille
Nach Frankreich, Spanien und Italien durfte auch die Schweiz über den Einzug in das Achtelfinale jubeln – ein torloses Remis gegen Frankreich war mehr als genug. Da war es auch zu verschmerzen, dass gleich sieben (!) Spielertrikots kaputtgingen.

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