Die Spanier wollen den Erfolg von vor vier Jahren wiederholen.

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EM-Starter, 3. Teil
05/17/2016

Die Spanier haben den Hattrick im Visier

Goldtorschütze im Finale von Wien und Torschütze im Endspiel von Kiew Fernando Torres fehlt im Kader.

Aller schönen Titel sind drei. Die Señores Casillas, Ramos, Fàbregas, Iniesta und Silva streben in Frankreich ihren dritten EM-Titel in Folge an. Sie alle waren mit von der Partie, als Spanien 2008 in Wien im Finale Deutschland 1:0 schlug. Sie alle feierten 2012 im Endspiel von Kiew ein 4:0 über Italien.

Fernando Torres, Goldtorschütze im Finale von Wien und Torschütze im Endspiel von Kiew, hoffte vergeblich auf eine Einberufung. Teamchef Vicente Del Bosque gab am Dienstag seinen vorläufigen Kader für die EURO in Frankreich bekannt – ohne Torres, Mata und auch Diego Costa. Eine Umfrage ergab, dass sich die spanischen Fans mehrheitlich Fernando Torres ins Aufgebot wünschten.

Iker Casillas wiederum steht vor seiner fünften EM, er lässt somit Allzeit-Größen wie Matthäus, Del Piero oder Thuram hinter sich. Absolviert er in Frankreich alle drei Vorrunden-Spiele, dann ist der Torhüter mit 17 EM-Spielen auch in dieser Kategorie Rekordhalter. Doch Del Bosque will sich in der Tormann-Frage noch nicht festlegen, womit das Duell zwischen Casillas und De Gea (Manchester United) vorerst weitergeht. "Wir werden schon im richtigen Moment die Entscheidung treffen. Jetzt ist der Moment noch nicht", erklärte der Teamchef.

Casillas hat bei seinem Klub FC Porto in der abgelaufenen Saison nicht immer eine gute Figur gemacht.

Die Erfolge der spanischen Klubs im Europacup erschweren Del Bosque die Vorbereitung auf die EURO: Der FC Sevilla spielt heute das Europa-League-Finale gegen Liverpool, erst am 28. Mai spielen sich Real und Atlético den Champions-League-Titel aus. Viele Spieler kommen daher mit gehöriger Verspätung zum Team. "Es ist zwar fantastisch, dass drei der vier Finalisten im Europacup aus Spanien kommen. Aber unsere Vorbereitung auf die EURO ist dadurch schon etwas beeinträchtigt."

Del Bosque machte sich die Auswahl seines Personals nicht leicht. Vor allem bei Stürmer Diego Costa nicht: "Es war nicht leicht, aber wenn es Zweifel an seiner Physis gibt, dann wiegt das schwer. Es ist generell schwer, eine Auswahl zu treffen. Aber so ist nun einmal der Konkurrenzkampf."

Nach der verkorksten WM 2014 ist die Motivation in der spanischen Mannschaft groß, die in den letzten Jahren in einigen Bereichen ein neues Gesicht erhalten hat. Die Qualität, um ganz weit zu kommen, ist zweifelsohne vorhanden. Insbesondere in der Defensive ist Spanien in jüngerer Vergangenheit kaum zu knacken gewesen, wobei wenige Gegentore auch bei der EM 2016 der Schlüssel zum Erfolg sein werden. Alles ist möglich, auch der Hattrick.

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