Sport 31.01.2012

Für Wasserspringer beginnt Olympia-Quali-Countdown

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Für die österreichische Wassersprung-Elite beginnt am Mittwoch mit dem Abflug zum Diving Cup in Eindhoven der Countdown für die Olympia-Qualifikation.

Vom 20. bis 26. Februar geht es beim Weltcup in London um die letzten zu vergebenden Tickets für die Spiele, als Generalprobe absolviert die OSV-Truppe vom 10. bis 12. Februar den Grand Prix in Rostock.

Dazwischen liegt vom 13. bis 15. Februar ein nur dreitägiger Wien-Stopp. Von den arrivierteren Aktiven absolvieren vom Freitag bis Sonntag Sophie Somloi und Veronika Kratochwil in Eindhoven auch einen EM-Test, da dort vom 16. bis 20. Mai die EM ausgetragen wird. Anders als bei diesem Damen-Duo jagt Fabian Brandl der EM-Norm noch nach, zuletzt bei den Meisterschaften in Graz hat es zweimal nur knapp nicht gereicht. Die Aussicht auf einen Olympia-Quotenplatz ist beim Wiener aber gering.

Schon größer sind die Chancen bei Kratochwil und vor allem Somloi, sie sollen sich wie Brandl in Rostock gegen dann schon stärkere Konkurrenz für London warmspringen. Constantin Blaha reist erst für den Weltcup von seinem Studium an der Arizona State University an. "Bei ihm hoffe ich stark auf einen Quotenplatz", erklärte Coach Aristide Brun der APA. "Aber auch bei Sophie und Vroni lebt die Chance."

Für ein olympisches 3-m-Ticket ist beim Weltcup der Einzug ins Semifinale der ersten 18 zu erreichen. Sollten dann noch Plätze frei sein, springen darum alle verbliebenen Athleten am Folgetag. Die ursprünglich bestandenen Synchro-Pläne mit Somloi/Kratochwil wurden zumindest für Olympia ad acta gelegt. Brun: "Es gibt nur noch drei freie Olympia-Plätze. Um da einen zu erreichen, konnten wir dafür nicht genug trainieren."

Hinsichtlich der EM-Qualifikation bleiben Blaha neben London die NCAA-Bewerbe der US-Unis. Der 24-Jährige genießt in den USA jedenfalls bessere Trainingsbedingungen als sie Somloi, Kratochwil, Brandl und der OSV-Nachwuchs seit September in Wien hatte. Wegen des Stadthallenbad-Umbaus wurde Berlin für rund die Hälfte der Zeit zur Trainingsstätte. Auch deswegen bleibt man fast den gesamten Februar hinweg auf Reisen.

Erstellt am 31.01.2012