Sport | Formel-1
07.06.2017

Mercedes weist Gerüchte über Formel-1-Ausstieg zurück

Die Spekulationen von Ex-Formel-1-Teamchef Eddie Jordan seien "boshafte Spekulationen einer Einzelperson".

Eddie Jordan ist bekannt dafür, mit seinen Prognosen für Wirbel zu sorgen. Und er liegt erstaunlich oft richtig mit dem, was er sagt. Der frühere Formel-1-Teambesitzer ist deshalb ein gefragter Mann, vor allem dann, wenn es um Transfers auf dem Fahrermartk in der Königsklasse geht.

Im Gespräch mit Auto Bild Motorsport schloss Jordan nun entgegen jüngster Spekulationen aus, dass Ferrari-Star Sebastian Vettel in naher Zukunft zu Mercedes wechseln könnte. "Weil er bei Ferrari alles hat, was er braucht. Und weil Mercedes Ende 2018 als Team womöglich den Stecker ziehen wird. Ich denke, sie werden dieses und nächstes Jahr um beide Titel fahren, und dann wird der Vorstand in Stuttgart entscheiden, das Team zu verkaufen und nur noch als Motorenhersteller zu bleiben."

"Ich würde dasselbe machen", fügte Jordan an. " Mercedes hat alles gewonnen, es kann nur noch schlechter werden. Es wäre also besser, zum Kerngeschäft zurückzugehen - und das ist High-Tech-Motoren zu entwickeln und zu liefern."

Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff wies das nun entschieden zurück. "Die Berichte sind völlig haltlos und spiegeln nicht mehr als die boshafte Spekulation einer Einzelperson wider", kommentierte Wolff die Gerüchte am Mittwoch. "Mercedes hat feste Verträge für die Teilnahme an der Formel 1 bis Ende 2020 - und befindet sich derzeit in Gesprächen über den nächsten Wettbewerbszyklus mit den neuen Besitzern des Sports."