Sport | Formel-1
25.03.2017

Melbourne: Hamilton startet von der Pole

Hamilton unterstrich seine Ambition auf den WM-Titel.

Lewis Hamilton nimmt den Saisonauftakt 2017 von der Pole-Position aus in Angriff. Der Mercedes-Pilot startete seinen Angriff auf Titel Nummer vier mit deutlicher Dominanz und distanzierte Ferrari-Star Sebastian Vettel um 0,26 Sekunden. Dahinter reihte sich Hamiltons Teamkollege Valtteri Bottas vor seinem finnischen Landsmann Kimi Räikkönen im Ferrari ein. Max Verstappen startet von Rang fünf, sein Red-Bull-Teamkollege Daniel Ricciardo verunfallte im dritten Abschnitt und wird wohl mit Startplatz 15 Vorlieb nehmen müssen.

Q1: Giovinazzi haarknapp an der Sensation vorbei

Für die erste Überraschung des Tages sorgte Sauber-Pilot Pascal Wehrlein - allerdings unfreiwillig: Der Deutsche litt noch unter seinem Unfall beim Race of Champions Ende 2016 und musste nach dem ersten Trainingstag eingestehen, dass er nicht fit genug für den Saisonauftakt ist.

An seiner Stelle übernimmt für das restliche Wochenende der junge Italiener Antonio Giovinazzi, der schon bei den Testfahrten im Sauber gesessen hatte und nun morgen zu seinem Grand-Prix-Debüt kommt. Ohne Traininsgzeit hatte Giovinazzi einen schweren Stand, schlug sich mit Rang 16 aber mehr als respektabel. Damit blieb Giovinazzi ebenso in Q1 hängen wie Kevin Magnussen (Haas), Stoffel Vandoorne ( McLaren), Lance Stroll (Willams) und Jolyon Palmer (Renault).

Q2: Mercedes zeigt seine Zähne

Im zweiten Qualifying-Abschnitt zeigte das Weltmeisterteam erstmals in dieser Saison die ganze Power des neuen W08: Valtteri Bottas und Lewis Hamilton distanzierten das Ferrari-Duo um gut zwei Zehntelsekunden. Dahinter reihten sich die beiden Red-Bull-Piloten ein, die allerdings schon deutlich zurücklagen.

Die fünf Piloten, die im Q2 die Segel streichen mussten, waren Sergio Perez (Force India), Nico Hülkenberg (Renault), Fernando Alonso (McLaren) , Esteban Ocon (Force India), und Marcus Ericsson (Sauber).

Q3: Hamilton packt den Hammer aus

Das dritte Qualifying-Segment begann - wenig überraschend - mit einer Bestzeit von Hamilton, der Sebastian Vettel und Bottas um drei Zehntelsekunden distanzierte. Pech hatte Daniel Ricciardo: Der Red-Bull-Lokalmatador warf seinen Boliden in die Reifenstapel und muss damit das Feld am Sonntag von hinten aufrollen.

Nach dem Unfall von Ricciardo war das Q3 lange unterbrochen. Mit einiger Verspätung setzte Mercedes seine Dominanz dann schließlich fort, Hamilton hielt Bottas um drei Zehntel auf Distanz. Für Ferrari holte Sebastian Vettel die Kohle aus dem Feuer - mit knapp drei Hundertstelsekunden Vorsprung auf Bottas, aber doch deutlichem Rückstand auf Hamilton sicherte sich Vettel Startplatz zwei.