Sport 16.01.2012

Football-Meister Green Bay im Play-off gescheitert

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Der Traum von einer erfolgreichen Titelverteidigung in der National Football League ist für die Green Bay Packers jäh geplatzt.

Das beste Team des Grunddurchganges unterlag bei seinem ersten Play-off-Auftritt am Sonntag den New York Giants zu Hause 20:37. Die Giants spielen damit im Conference-Finale bei den San Francisco 49ers um einen Platz in der Super Bowl XLVI am 5. Februar in Indianapolis.

Im Vorjahr waren die Packers als Überraschungsteam bis zum Titel durchmarschiert, diesmal könnten die Giants ihren Weg von 2008 wiederholen. Damals hatte Quarterback Eli Manning die New Yorker zu einem sensationellen Super-Bowl-Triumph über die bis dahin ungeschlagenen New England Patriots geführt. Auch diese Reise hatte mit einem Auswärtssieg in Green Bay ihren Lauf genommen.

Die Packers, mit 15:1 Siegen in der regulären Saison fast unantastbar, kassierten bei Minusgraden im Lambeau Field die erste Heimniederlage seit Oktober 2010. Der Meister machte sich das Leben durch Ballverluste und nicht gefangene Pässe selbst schwer. "Wir haben eine reguläre Saison von Meisterschafts-Kaliber gehabt, aber heute haben wir nicht gut gespielt", gestand Quarterback Aaron Rodgers.

Manning warf drei Touchdown-Pässe, darunter zwei lange Bälle auf den überragenden Receiver Hakeem Nicks. Der 24-Jährige fing insgesamt sieben Pässe für 165 Yards Raumgewinn. Verlassen durften sich die Giants vor allem auf ihre Defense, die vier Ballgewinne erzielte.

Über ihre Verteidigung dominierten auch die Baltimore Ravens gegen die Houston Texans. Der Favorit setzte sich gegen den Play-off-Debütanten mit 20:13 durch und gastiert am Sonntag im Finale der American Football Conference (AFC) bei New England. Die Patriots um Superstar Tom Brady gelten mittlerweile als leichter Favorit auf ihren vierten NFL-Titel nach 2002, 2004 und 2005.

Erstellt am 16.01.2012