Sport
05.12.2011

EM als letzter Saisonhöhepunkt

Die österreichischen Beachvolleyballer versprechen in Norwegen ein besseres Abschneiden als in Klagenfurt.

Nach dem frühen Aus beim Grand Slam in Klagenfurt sind die österreichischen Teams bei den Beachvolleyball-Europameisterschaften in Kristiansand (Norwegen) auf Wiedergutmachung aus. Im Vorjahr holten Clemens Doppler/Matthias Mellitzer bei den Kontinental-Titelkämpfen in Berlin überraschend Silber, diesmal kommen nach den bisherigen Saisonleistungen und auch den Auftritten beim Heimturnier am ehesten Doris und Stefanie Schwaiger für Edelmetall infrage.

"Wir können alle schlagen, das haben wir gesehen", bekräftigten die Schwestern nach ihrem Erfolg über die amtierenden Europameisterinnen Sara Goller/Laura Ludwig in Klagenfurt. Die am Wörthersee im Achtelfinale ausgeschiedenen Niederösterreicherinnen mussten die EM 2010 aufgrund einer Verletzung von Stefanie auslassen.

Doppler/Mellitzer holten im Vorjahr hingegen überraschend den zweiten Platz. Das zu wiederholen, wird aber schwierig. "Wenn ich sage, eine Medaille muss das Ziel sein, wäre das nicht realistisch. Aber wir fahren als Vize-Europameister mit gewissen Erwartungen hin", erklärte der zweimalige Europameister Doppler angesichts einer bisher schwachen Saison.

Punkte für Olympia

Das Turnier in der norwegischen Küstenstadt läutet die Schlussphase der vorolympischen Saison ein, danach bieten heuer nur noch je drei World-Tour-Turniere die Möglichkeit, wichtige Punkte zu sammeln. Derzeit sind lediglich die Schwaiger-Geschwister auf Olympiakurs. In Kristiansand greifen auch Sara Montagnolli/Barbara Hansel bereits ab Dienstag mit den ersten Gruppenspielen ins EM-Geschehen ein. Die Herren, unter ihnen auch die ÖVV-Teams Alexander Horst/Daniel Müllner und Alexander Huber/Robin Seidl, schlagen erstmals am Mittwoch auf.