Eisel Kapitän bei Flandern-Rundfahrt

EPAepa03105704 British rider Mark Cavendish (R) of the Sky Procycling team and his Austrian teammate Bernhard Eisel (C) cycle during the first stage of the Tour of Oman cycling race between Al Alam Palce in Muscat and Wadi Al Huwqayn, Oman, 14 February 20
Foto: EPA Eisel (mi.) führt als Kapitän die SKY-Pro-Cycling-Mannschaft an

"Das wird richtig scharf", freut sich der Österreicher auf den Radsport-Klassiker vor 750.000 Fans in Belgien.

Der Frühling rollt ins Land und mit ihm die Zeit der Radsport-Klassiker. Die ronde van Vlaanderen, die berüchtigte Flandern-Rundfahrt, die am Sonntag in Belgien gestartet wird, erfüllt alle Kriterien, um Kultstatus zu genießen. 256,9 Kilometer Länge, 16 Anstiege, Kopfsteinpflaster-Passagen, und 750.000 Fans am Straßenrand. "Für uns Fahrer ist die Ronde die Hölle, für die Fans ein riesiges Fest", weiß Bernhard Eisel, der das berühmteste Eintagesrennen von Belgien bereits zum zehnten Mal in Angriff nimmt. "Die Atmosphäre neben der Strecke lässt sich wohl nur mit der Formel 1 oder vielleicht dem Nightrace in Schladming vergleichen", sagte Eisel. "Das wird richtig scharf."

Der Österreicher führt als Kapitän die SKY-Pro-Cycling-Mannschaft an, für die 96. Auflage der Flandern-Rundfahrt wurde die Streckenführung noch einmal geändert. Der Paterberg, ein Anstieg mit 12,5 Prozent Steigung, muss gleich drei Mal bewältigt werden. Eisel: "Wir haben diese Schlüsselstelle ganz genau besichtigt, uns jede Verkehrsinsel, jedes Loch notiert. Am Paterberg ist das Kopfsteinpflaster extrem löchrig", weiß Bernhard Eisel. Seine Aufgabe: Er soll den starken norwegischen Teamkollegen Edvald Boasson Hagen sicher zum Sieg führen. Nach der Ronde stehen für Bernhard Eisel noch der Scheldeprijs (4. April) und der Klassiker Paris-Roubaix (8. April) am Programm.

(kurier / jos) Erstellt am
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