Ein Vietnam-Veteran entwirft den Masterplan

Earl Woods - er starb 2006 - machte aus seinem Sohn Eldrick "Tiger" den ersten dunkelhäutigen Golf-Superstar und schrieb mit diesem auch ein Buch darüber.
Foto: ap

Wie Earl Woods seinem Sohn Tiger dazu verhalf, der beste Golfer der Geschichte zu werden.

Golf ohne Tiger Woods wäre eine andere Sportart. Als er einmal wegen einer Knieverletzung im Jahr 2008 pausierte, brachen die TV-Einschaltquoten um 50 Prozent ein. Die Golf-Ikone Tiger Woods entstand durch einen Masterplan, den Earl Woods vor 30 Jahren für seinen Sohn entworfen hatte.

Doch Eldrick Woods, Tiger genannt, sollte nicht bloß der beste Golfer der Geschichte werden, er sollte einmal wichtiger sein als Mandela, Gandhi oder Buddha. "Er ist die Brücke zwischen Ost und West", sagte Vater Earl, der in Vietnam gekämpft hatte. "Er ist der Auserwählte." Bereits mit 18 Monaten hielt Tiger einen Golfschläger in der Hand. Im Kindergarten erhielt er Golfunterricht. In der "Mike Douglas Show" puttete Tiger knapp vor seinem zweiten Geburtstag schon mit dem Komiker Bob Hope. Als Woods fünf Jahre alt war, erschien er in der Sendung "That's incredible". "The Today Show" und "Good Morning America" berichteten ebenfalls.

Als Woods 13 war, hatten mit NBC, CBS, ESPN und ABC alle großen Sender der USA über ihn berichtet. Sein Vater trainierte ihn mit militärischen Mitteln. Unter anderem ließ er ihn vor Turnieren hypnotisieren, dadurch sollte sich Tiger komplett aufs Golfen konzentrieren. Als negative Erscheinung soll er sich unter Umständen nicht mehr an einzelne Schläge erinnern können: In einem Interview sagte Tiger, dass er immer wieder Blackouts habe.

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(kurier) Erstellt am
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