Sport
11.12.2011

Ein Space Shuttle auf See

Die Yachten des Ocean Race sind Rennmaschinen, die aus den teuersten und leichtesten Materialien gebaut sind.

Im Jahr 1973 sponserte die Brauerei Whitbread in Portsmouth eine Idee von zwei scheinbar Verrückten namens Pearce und Churchill: Ein Segel-Rennen rund um die Welt. Eine reine Sache für Abenteurer.

38 Jahre später kommen ausschließlich die größten Segeltalente der Welt an Bord der Yachten, die Skipper sind gut bezahlte Profis, die Boote sind Rennmaschinen, die aus den teuersten und leichtesten Materialien gebaut sind, die zum Teil in Raumstationen gefertigt sind und auch im Space Shuttle verwendet werden.

20 bis 30 Millionen Euro

20 bis 30 Millionen Euro kostet eines der sechs Teams. Die Sponsoren sind durchwegs große internationale Unternehmen, die darauf Wert legen, dass auch die Boote nach ihnen benannt sind.

Die Entwicklung ist fast unvorstellbar: 1973 hat der legendäre französische Segler Eric Tabarly mit der Pen Duick VI einen 24-Stunden-Weltrekord für Segelboote aufgestellt: 309 Seemeilen (573,8 km). Beim Volvo Ocean Race 2008 schaffte der Brasilianer Torben Grael mit der Ericson 4 innerhalb von 24 Stunden 596,6 Seemeilen (1107,9 km). Heuer fällt voraussichtlich die 600-Seemeilen-Schallmauer.

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