Sport 05.12.2011

Drei Tage Trauer um Absturzopfer

© Bild: apa

Die zwei Überlebenden, darunter ein Eishockey-Spieler, befinden sich nach wie vor in einem kritischen Zustand.

Nach dem Flugzeugabsturz mit einem russischen Eishockey-Team an Bord kämpfen Ärzte weiter um das Leben der beiden Geretteten. Der Zustand des Spielers Alexander Galimow vom Spitzenclub Lokomotive Jaroslawl sei weiter kritisch, teilten die Spezialisten einer Klinik in Moskau am Freitag nach Angaben der Agentur Interfax mit. Auch ein Besatzungsmitglied wurde nach dem Absturz der Jak-42 weiter behandelt.

Im Gebiet Jaroslawl begann eine offizielle dreitägige Trauer. Ermittler suchten weiter die Ursache des Unglücks vom Mittwoch, bei dem 43 Menschen starben. Jaroslawl liegt rund 280 Kilometer nordöstlich von Moskau.

Denkmal an Unglücksstelle

Nach Medienberichten geht die Mehrheit der Spezialisten bisher von einem technischen Versagen und einem Pilotenfehler aus. Unklar war nach wie vor, warum die Maschine Hunderte Meter über die Startbahn aufs Feld hinausrollte, dann beim Abheben nicht die nötige Höhe erreichte und schließlich abstürzte. Experten erhoffen sich Aufschluss beim Auswerten der Flugschreiber.

An diesem Samstag ist im Sportkomplex "Arena-2000" in Jaroslawl eine Trauerfeier für die Spieler geplant. Am Ort der Katastrophe werde schon bald in Absprache mit den Fans und Bürgern ein Denkmal errichtet, sagte der Gouverneur des Gebiets.

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Erstellt am 05.12.2011