Sport 19.01.2012

Die Topfavoriten sind in Melbourne weiter

© Bild: EPA

Bei den Herren gewannen am Donnerstag Djokovic, Murray und Tsonga, bei den Damen Scharapowa und S. Williams.

Die Topstars, die am vierten Tag des Turniers im Einsatz waren, überstanden auch die zweite Runde der mit 20,9 Mio. Euro dotierten Australian Open unbeschadet. Titelverteidiger Novak Djokovic gab sich ebenso wie der zuletzt zweifache Melbourne-Finalist Andy Murray keine Blöße. Gleiches galt für Jo-Wilfried Tsonga, Maria Scharapowa und auch Serena Williams, die ihren 500. Sieg auf der WTA-Tour feierte.

Mühe hatten hingegen der als Nummer 5 gesetzte David Ferrer und Wimbledonsiegerin Petra Kvitova (CZE-2). Der Spanier setzte sich gegen den US-Amerikaner Ryan Sweeting erst nach 1:2-Satzrückstand mit 6:7(4), 6:2, 3:6, 6:2, 6:3 durch, Kvitova musste gegen Carla Suarez (ESP) beim 6:2, 2:6, 6:4 überraschend auch über die volle Distanz gehen.

Serena Williams mit Knöchelproblemen

Fast wäre Serena Williams auch auf dem Weg zu ihrem 500. Sieg wieder von einer Verletzung gestoppt worden. Als die US-Amerikanerin gegen die Tschechin Barbora Zahlavova Strycova beim Stand von 6:0, 5:3 zum Matchgewinn aufschlug, knickte sie wieder einmal um. Ein Raunen ging durch das Publikum in der Rod Laver Arena, doch Williams meisterte die Situation. "Es ist okay, ich habe einfach wacklige Knöchel. Ich sollte wohl nie eine Ballerina werden", scherzte Williams, die sich über ihren Rekord freute.

"Das ist verdammt cool", sagte die 30-Jährige. "500 Spiele zu machen ist eine ganze Menge, ganz zu schweigen davon, sie auch noch zu gewinnen." Diese Marke haben vor ihr nur ihre Schwester Venus, Kim Clijsters und Tamarine Tanasugarn (THA) erreicht. Die Jüngere der beiden Williams-Geschwister hat bisher 13 Grand-Slam-Einzelturniere gewonnen und fast 35 Mio. Dollar (rund 27 Mio. Euro) Preisgeld eingespielt.

Maria Scharapowa souverän weiter

Maria Scharapowa gab gegen Jamie Hampton (USA) nur im zweiten Satz ein Game ab. Sie freut sich schon jetzt besonders auf Olympia in Wimbledon. "Dieses Jahr ist ein besonderes für mich, weil ich bei Olympia spielen werde und das war ein Traum von mir, seit ich ein junges Mädchen war", sagte die 24-Jährige, die die Sommerspiele 2008 in Peking verpasst hatte. Dort hatten die mittlerweile zurückgetretenen Jelena Dementjewa (Gold) und Dinara Safina das rein-russische Endspiel bestritten.

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Erstellt am 19.01.2012