Deutsche: "Österreich ist Favorit"

Österreichs WM-Kader: (1. Reihe v.l.n.r.) Karl Rick, Siegfried Simon, Stefan Winterleitner, Benedikt Eglseer und Martin Weiß; (2. Reihe v.l.n.r.) Betreuer Andreas Metz, Michael Feichtenschlager, Jean Andrioli, Klemens Kronsteiner, Christian Leitner, Dietm
Foto: apa

Das sagt der deutsche Faustball-Teamchef. Österreich will "mit den besten Angreifern der Welt" punkten.

Am Sonntag um 15.45 Uhr startet die österreichische Faustball-Nationalmannschaft mit dem Spiel gegen die USA in Wien das Unternehmen Titelverteidigung.

Teamchef Winfried Kronsteiner hat fünf Angreifer in sein zehnköpfiges WM-Aufgebot geholt und damit einen mehr als üblich.

Angeführt von den Top-Angreifern, den Brüdern Martin und Dietmar Weiß, und dem eingebürgerten Brasilianer Jean Andrioli sollen so die Konkurrenten unter Druck gesetzt werden.

"Wir wollen mit einer starken Offensive den Gegnern unser Spiel aufzwingen", erklärte Kronsteiner. Das befürchtet auch Olaf Neuenfeld, Trainer des neunfachen Rekordweltmeisters Deutschland. "Österreich ist haushoher Favorit mit den besten Angreifern der Welt", sagte er.

Routine

"Wenn wir alles umsetzen, was wir können, werden wir nur schwer zu schlagen sein", sagt auch Österreichs Teamchef Kronsteiner. Eineinhalb Jahre lief die Vorbereitung auf die Heim-WM, alleine heuer absolvierten die Amateure 32 Tage lang ein Trainingslager, darunter zwei Wochen in Brasilien.

Dem stimmt Karl Rick zu. "Die Routine spricht für die Mannschaft, jeder hat schon einmal in einem bedeutenden Finale gespielt. Es kribbelt schon, schön langsam kommt auch die Nervosität", sagte der Verteidiger von Grieskirchen/Pötting.

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(KURIER.at / jos) Erstellt am
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