Del Potro serviert in Wien

Juan Martin del Potro wird Ende Oktober die Wiener Stadthalle beehren.
Foto: ap

Der argentinische Spitzen-Tennispieler und US-Open Gewinner von 2009 hat für das Erste Bank Open zugesagt.

Das wichtigste österreichische Tennis-Turnier hat seinen ersten großen Namen: Juan Martin del Potro, 2009 US-Open-Sieger, gab seine Zusage für das inzwischen in Erste Bank Open umbenannte ATP-Turnier in der Wiener Stadthalle (24. bis 30. Oktober). Der 22-jährige Argentinier hat beim heuer mit 650.000 Euro dotierten Turnier einiges gutzumachen: 2008 gab er nach Runde eins wegen Zehenproblemen w.o., 2009 sagte er nach seinem Major-Sieg in New York ab.

Aktuelle Nummer 19

Beim Masters-1000-Turnier in Cincinnati war für Juan Martin del Potro freilich schon in der zweiten Runde Schluss: Die Schweizer Allzeitgröße Roger Federer machte mit dem um acht Jahre jüngeren Kontrahenten kurzen Prozess und siegte nach 92 Minuten 6:3, 7:5. Für Del Potro war die Niederlage ein Rückschritt auf dem Weg zurück – immerhin hat er seit Jänner 465 Plätze in der Weltrangliste gutgemacht, aktuell wird er an 19. Stelle notiert.

Federer hingegen war eine Woche nach seinem unerwarteten Achtelfinal-Aus gegen Jo-Wilfried Tsonga in Montreal wieder ganz der Alte: Auf Del Potros starke Vorhand wusste der 30-Jährige immer eine Antwort, „ich habe nicht zugelassen, dass er so spielt, wie er das normalerweise macht“, sagte die frühere Nummer 1 der Welt.

„Er hat gespielt wie eine Nummer 1“, bestätigte auch Del Potro. Kleinere Sorgen bereiteten Federer hingegen die sechs vergebenen Breakchancen – gleich fünf davon im ersten Spiel des zweiten Satzes.

Eine weitere frühere Nummer 1 der Welt wird nach den Erste Bank Open in der Wiener Stadthalle den Schläger ins Eck stellen – zumindest, was die ATP-Tour anbelangt: Thomas Muster, inzwischen 43 Jahre jung, will sich ein letztes Mal in der Arena am Vogelweidplatz feiern lassen.

Auch Muster schlägt noch einmal auf

Eine weitere frühere Nummer 1 der Welt wird nach den Erste Bank Open in der Wiener Stadthalle den Schläger ins Eck stellen – zumindest, was die ATP-Tour anbelangt: Thomas Muster, inzwischen 43 Jahre jung, will sich ein letztes Mal in der Arena am Vogelweidplatz feiern lassen.

(KURIER) Erstellt am
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