Im Juli 2018 wird das Stadion fertig sein. 42 Millionen Euro wird es dann gekostet haben.

© APA/HERBERT PFARRHOFER

Generali Arena
09/26/2016

Spatenstich bei der Austria

Im Sommer 2018 wollen die Violetten in ihrem neuen schmucken "Wohnzimmer" spielen.

von Bernhard Hanisch

Immer wenn der Bürgermeister einen Spaten in seinen Händen hält, wird gebaut in Wien. Michael Häupl ist violett, wenn’s um den Fußball geht. Und um – mit derartiger Leidenschaft behaftet – sich auch künftig richtig wohl zu fühlen, sollte man das Wohnzimmer schön herrichten, wie er meint. Obwohl "ich leider viel zu selten drinnen bin". Die Wiener Austria bekommt also ein (fast) neues Wohnzimmer, eine Heimstätte, ein Stadion, das eigentlich Generali Arena heißt.

Heute vormittag wurde der Bau mit prominent ausgeführtem Spatenstich offiziell begonnen. Medial attraktiv geschaufelt wurde violetter Sand, neben Häupl die Austria-Legende Herbert Prohaska, Klubchef Wolfgang Katzian, Finanzvorstand Markus Kraetschmer, unterstützt von weiß behelmter Mannschaft und Trainer Thorsten Fink.

Zwei Jahre

Im Juli 2018 wird das Stadion fertig sein. 42 Millionen Euro wird es dann gekostet haben. Unter dem Strich sogar um sechs Millionen mehr, rechnet man die Errichtung eines modernen Trainingszentrums dazu. Dann will die Austria auch einen völlig neuen Anreiz für die Fans bieten. 17. 500 Besucher hätten Platz bei Spielen der Fußball-Bundesliga. Angeboten werden zudem 38 VIP-Logen, vier Sky-Lounges und eine zweistöckige Garage. Modernste Anforderungen und ein "Stadion, das auch sämtlichen ökologischen Anforderungen entspricht und als ein Vorzeigeprojekt in Europa gilt", sagt Kraetschmer.
Ausgedient hat die alte violette Wirkungsstätte, die zwar seit 1973 stetig runderneuert wurde, aber kein Zuschauermagnet mehr war. Die meisten Auftritte im einstigen Horr-Stadion hatte übrigens Toni Pfeffer mit 187 Spielen für die Austria. Auf eines weniger brachte es Franz Wohlfahrt, jetzt sportlicher Manager des Klubs.
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