Sport | Bundesliga
17.02.2018

Rapid-Fans wettern wieder gegen Klub und Medien

Am Rande der Bundesliga-Partie zwischen Rapid Wien und Sturm Graz richteten sich die Rapid-Anhänger einmal mehr gegen die Presse.

Sie können es nicht lassen: Nach dem Eklat im Wiener Derby und dem homophoben Plakat beim Spiel in der Südstadt gegen die Admira brachten die Rapid-Fans auch am Samstag bei der Partie gegen Sturm Graz eine Botschaft vor, und wieder wandte sie sich gegen die Medien - diesmal aber auch gegen die Vereinsführung.

"Die Wahrheit biegen, bis sie bricht, das scheint des Journalisten Pflicht!", war auf dem abermals zweizeilig über die Tribüne gespannten Transparent zu lesen. Schon in der Südstadt war im Rapid-Fanblock ein Transparent gespannt worden - auf diesem war damals den Medien unterstellt worden, aus den Ausschreitungen beim Derby unberechtigt "einen Skandal" gemacht zu haben.

Auch gegen die Rapid-Führung wurde ein Plakat präsentiert: "Anstatt vor den Medien und der Gesellschaft zu kapitulieren, solltet ihr das Ende des sportlichen Stillstands forcieren!". Rapid hatte das Transparent in der Südstadt verurteilt und gegen einige der Derby-Unruhestifter Hausverbote verhängt. Für die Ausschreitungen beim Derby wurden die Hütteldorfer kürzlich mit100.000 Euro Geldstrafe sowie einer Sektorsperre belegt.