Sport | Bundesliga
02.02.2018

Rapid - Austria: Eine Doppel-Conference vor dem Derby

Am Sonntag trifft zum Frühjahrsstart Rapid auf Austria. Schau-TV hat vor dem Derby Richard Strebinger und Kevin Friesenbichler zu einem ausführlichen Interview gebeten.

Rapid hofft am Sonntag zum Frühjahrsauftakt der Fußball-Bundesliga im vierten Anlauf auf den ersten Derbysieg gegen die Austria im Allianz Stadion. Derzeit steht die Bilanz gegen den Erzrivalen in der neuen Arena bei zwei Niederlagen und einem Unentschieden - sehr zum Leidwesen von Trainer Goran Djuricin.

„Wir wollen ein Zeichen setzen. Kreativität und Schwung sind da, alle sind motiviert - jetzt freuen wir uns auf das Derby“, sagt der 43-Jährige. Durch die Rückkehr von Thomas Hickersberger als Assistenztrainer habe man zusätzliche Fortschritte gemacht, beteuerte Djuricin. „Die Zusammenarbeit mit ihm ist sensationell. Wir haben sehr viel im taktischen Bereich gearbeitet, die Mannschaft hat sich in diesem Punkt sicher weiterentwickelt.“

Schau-TV hat vor dem ewigen Schlager Rapid-Torhüter Richard Strebinger und Austria-Stürmer Kevin Friesenbichler zu einem Doppel-Interview gebeten.

Steigerungspotenzial gebe es vor dem ersten Match des Jahres, für das bis Freitag 25.400 Tickets verkauft waren (1.300 davon im Austria-Sektor), im Vergleich zum Herbst aber auch in einigen anderen Bereichen. „Wir wollen noch dominanter auftreten und effizienter werden. In der Defensive wollen wir noch fleißiger werden, dann wird's im Frühling gut ausschauen“, prophezeite Djuricin.

Sein Klub liegt als Dritter acht Punkte vor der Austria, womit Rapid wohl eine gewisse Favoritenstellung zukommt. Die Austrianer kehren trotzdem „guter Dinge“ in die Arena des Erzrivalen zurück. „Wir sind punktemäßig hinten dran. Aber wir haben Selbstvertrauen genug, dass wir sagen, wir können Rapid noch überholen“, betonte Trainer Thorsten Fink.

16 Spiele bleiben der sechstplatzierten Austria bis Saisonende, um den Sprung in den Europacup und damit das primäre Saisonziel zu realisieren. Platz vier ist das Ziel, mit einem Sieg im 325. großen Wiener Derby vielleicht noch mehr. „Dann können wir vielleicht noch den dritten Platz erreichen“, sagte Fink. „Wir wissen um die Bedeutung des Spiels.“