Sport | Bundesliga
03.02.2018

Frühjahrsstart: Die Brennpunkte in der Bundesliga

Sturm-Coach Vogel gibt sein Debüt. Eine neue Admira gastiert in Salzburg, ein neuer SKN beim LASK.

Auftakt in die Frühjahrssaison in der Fußball-Bundesliga - neben einem neuen Trainer beim Tabellenführer geben sich auch zwei Mannschaften runderneuert - die Admira muss auf einigen Positionen umstellen, wenn es zum amtierenden Meister nach Salzburg geht. Aufsteiger LASK empfängt unterdessen die ebenfalls neu formierte Truppe von Schlusslicht St. Pölten.

Der KURIER wirft einen Blick auf die Brennpunkte am ersten Spieltag im neuen Jahr:

Schauplatz Mattersburg
Das Duell der Burgenländer mit Tabellenführer Sturm (16 Uhr) hatte schon ein Vorspiel: Nachdem die Grazer ein Testspiel von Mattersburg mitgefilmt hatten, wollte das auch der heutige Gegner. Doch Sturm ließ das nicht zu. Erst nach intensiven Telefonaten durften die Mattersburger zumindest die zweite Spielhälfte eines Grazers Vorbereitungsspieles mitfilmen.

Foda-Nachfolger Heiko Vogel feiert sein Debüt. "Es wird ein heißer Tanz", sagte der Deutsche, der seinem Debüt entgegenfiebert: "Ich fühle eine riesengroße Vorfreude." Die beiden Neuzugänge Jantscher und Edomwonyi werden wohl noch fehlen. Beide haben noch keine Spielberechtigung.

Schauplatz Salzburg
Der Serienmeister verteidigt gegen das Überraschungsteam Admira zwei Serien: Seit dem Einstieg von Red Bull 2005 wurde kein erstes Frühjahrsspiel verloren. Dazu blieb man 2017 ohne Heimniederlage. Die letzte Mannschaft, die in der Red-Bull-Arena siegte, war die Admira (1:0 am 27. November 2016). Die Südstädter, die seit dem Wiederaufstieg 2011 keine einzige Frühjahrsstartpartie gewinnen konnten, vollziehen nach dem praktischen Erreichen des Saisonziels Klassenerhalt einen Umbruch. Nach dem Abgang von Knasmüllner, der Degradierung von Wostry sowie den Ausfällen von Sax, Toth und Starkl werden Talente wie Petlach, Schmidt, Kalajdzic oder Fischerauer im Frühjahr ihre Chance bekommen.

Bei Salzburg wird mit Heimkehrer Ramalho ein Neuzugang beginnen.

Schauplatz Pasching
Auch beim zweiten NÖ-Klub gab es einen personellen Umbruch – aber unter ganz anderen Vorzeichen. St. Pölten, mit neun Punkten Rückstand auf den Neunten WAC abgeschlagen Letzter, versucht mit einer zur Hälfte neuen Elf das Wunder direkter Klassenerhalt zu schaffen. Sechs Neuzugänge wurden geholt, mindestens fünf werden heute beim LASK beginnen. Bei den Linzern könnte ein Neuzugang in der Startelf stehen: Salzburg-Leihgabe Tetteh im Sturm.

Schauplatz Wolfsberg
Pünktlich zum Frühjahrsstart ist der Winter ins Lavanttal zurückgekehrt. Dem Spiel WAC gegen Altach steht aber trotzdem nichts im Wege – dank der Rasenheizung. Mit den Vorarlbergern haben die seit 14 Spielen sieglosen Kärntner diese Saison positive Heimerfahrungen gemacht – einer von nur drei Siegen gelang im August gegen Altach. Den Rückfall im zweiten Saisonviertel führt Trainer Pfeifenberger auf die zahlreichen Verletzten zurück.

Ein Großteil ist nun wieder fit. "Wir sind ständig am personellen Limit herumgetanzt. Jetzt sind wir sicher wieder stabiler", sagt der Ex-Teamspieler. Gegner Altach muss mit Dobras, der sich beim Rodeln einen Achillessehneneinriss zugezogen hat, einen Stammspieler im Frühjahr vorgeben.