Sport | Bundesliga
03.02.2018

Heimkehrer Ramalho köpfelt Salzburg zum Glückssieg

Der Brasilianer erzielt in der allerletzten Sekunde den Siegestreffer gegen die Admira.

Es war die 95. Minute eines Spieles, in dem sich eine mit dem letzten Aufgebot angetretene Admira durch eine beherzte Leistung ein Remis in Salzburg verdient hätte. Doch in der letzten Aktion des Spieles bestraften sich die Südstädter selbst: Bei einem Freistoß von der Strafraumgrenze wurde auf Ramalho vergessen, der Salzburg-Heimkehrer konnte freistehend aus sieben Metern zum 2:1-Siegestor einköpfeln.

Beim Titelverteidiger hatte der erkrankte Ulmer passen müssen. Den Linksverteidiger ersetzte Farkas. Sonst konnte Trainer Rose die nominell stärkste Elf aufstellen.

Ganz anders war das bei der Admira. Von der so erfolgreichen Stammelf aus dem Herbst fehlten sechs Spieler. Dazu mussten die Gäste nach sieben Minuten die Defensive umbauen.


21. Runde:

Samstag, 03.02.2018

Mattersburg - Sturm

1:0 (1:0)

Salzburg - Admira

2:1 (1:1)

WAC - Altach

0:0

LASK - St. Pölten

2:1 (0:0)

Sonntag, 04.02.2018

Rapid - Austria

16.30


Pechvogel

Sommerneuzugang Bagnack, der monatelang auf seine Spielberechtigung warten hatte müssen, zog sich bei seinem Debüt eine Muskelverletzung im Oberschenkel zu. Statt ihm rückte Petlach bei seinem starken Startelfdebüt in die Innenverteidigung zurück, seinen Platz im defensiven Mittelfeld übernahm der eingewechselte Maier.

Trotz aller Widrigkeiten konnten die Südstädter eine Elf stellen, die den Meister vor Probleme stellte. Und auch das zeigt einmal mehr, auf welchem hohen Niveau die Nachwuchsausbildung bei der Admira stattfindet.

Salzburg war zwar spielbestimmend. Die Führung fiel aber nur, weil ein Salzburger im Dress der Admira einen Fehler beging. Strauss vertändelte den Ball, Salzburg kombinierte perfekt, Dabbur musste den Ball nur ins leere Tor schieben (37.).

Aber geschlagen war die Admira noch lange nicht. Nur vier Minuten später fiel der Ausgleich Marke Weltklasse: Die Südstädter kombinierten vom eigenen bis in den gegnerischen Strafraum. Der frei gespielte Grozurek knallte den Ball unter die Latte.

Nach der Pause hatte die Admira durch Schmidt die erste große Chance, Samassekou rettete vor der Linie (54.). Danach wurde der Druck der Salzburger immer größer. Trotzdem stand es bis zur 95. Minute 1:1, bis die Admira auf Ramalho vergaß.

Titelfavorit Salzburg ist damit schon nach der ersten Frühjahrsrunde Erster.


Tabelle:

1.

Salzburg

21

13

7

1

42:15

27

46

2.

Sturm

21

14

2

5

39:25

14

44

3.

Rapid

20

9

7

4

35:24

11

34

4.

Admira

21

9

4

8

36:36

0

31

5.

LASK

21

8

6

7

27:24

3

30

6.

Austria

20

7

5

8

30:29

1

26

7.

Altach

21

7

5

9

24:28

-4

26

8.

Mattersburg

21

6

6

9

27:33

-6

24

9.

WAC

21

3

8

10

17:30

-13

17

10.

St. Pölten

21

1

4

16

14:47

-33

7

Salzburg - Admira 2:1 (1:1)

Wals-Siezenheim, Red Bull Arena, 4.095, SR Weinberger

Tore:
1:0 (37.) Dabbur
1:1 (41.) Grozurek
2:1 (95.) Ramalho

Salzburg: Walke - Lainer, Ramalho, Caleta-Car, Farkas (83. Wolf) - Haidara (74. Yabo), Samassekou, Schlager, Va. Berisha - Hwang (67. Gulbrandsen), Dabbur

Admira: Leitner - Zwierschitz, Bagnack (7. Maier), Strauss, P. Posch - Petlach, Lackner - Jakolis, Kalajdzic, Grozurek - Schmidt (71. Fischerauer)

Gelbe Karten: Dabbur bzw. Jakolis