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Sport
09/14/2012

Brändle, Denifl, Schorn bilden ÖRV-Trio bei WM

Mit einem großen Aufgebot reist der Österreichische Radsportverband (ÖRV) zu den Straßen-Weltmeisterschaften ab Sonntag in der niederländischen Provinz Limburg.

Mit einem großen Aufgebot reist der Österreichische Radsportverband (ÖRV) zu den Straßen-Weltmeisterschaften ab Sonntag in der niederländischen Provinz Limburg. Das ÖRV-Trio im abschließenden Elite-Straßenrennen am 23. September in Valkenburg bilden Matthias Brändle, Stefan Denifl und Daniel Schorn. Chancen auf Edelmetall erhofft sich der Verband aber eher in den Nachwuchs-Bewerben.

Medaillen winken etwa im U23-Straßenrennen der Herren, in dem ein von Elite-Staatsmeister Lukas Pöstlberger und Georg Preidler angeführtes Quintett antritt. Preidler ist Österreichs einziger Teilnehmer bei der Premiere des Mannschaftszeitfahrens der Profiteams zum WM-Auftakt am Sonntag. Das Rennen über 53 Kilometer wird auch einer der letzten Auftritte des Steirers für den US-Rennstall Type 1-Sanofi sein. Weil dieses Team künftig nur noch Fahrer verpflichten will, die unter Typ-1-Diabetes leiden, muss Preidler trotz eines gültigen Vertrages für 2013 seinen Abschied nehmen.

"Mein Manager und ein Rechtsanwalt kümmern sich darum", erklärte der Gewinner der Bergwertung bei der heurigen Österreich-Rundfahrt. Eine neue Equipe hat er trotz schöner Erfolge in seinem ersten Jahr im Kreis der Elite noch nicht gefunden. "Das wird schwierig, viele Teams sind schon voll", erklärte Preidler. Im U23-Einzelrennen am 22.9. (177 km) mit dem Cauberg als letztem Hindernis knapp zwei Kilometer vor dem Ziel hofft er auf einen Top-Ten-Platz. Schon am Montag treten Andreas Hofer und Patrick Konrad (beide Team Vorarlberg) auch im U23-Zeitfahren (36 km) an. "Beiden liegt der anspruchsvolle Kurs, sie können an die Top Ten kratzen", sagte Herren-Nationaltrainer Franz Hartl.

Für das Elite-Herrenrennen (261 km) hat der Nationalcoach nach dem Verzicht von Bernhard Eisel, der nach langer Saison im Oktober nur noch zwei Eintagesrennen bestreitet, die logische Auswahl getroffen. Das NetApp-Duo Brändle und Schorn sowie Denifl sind nach ständigen Renneinsätzen noch gut in Form, kennen den mit dem Klassiker Amstel Gold Race fast identischen Kurs aber noch nicht. "Wir hoffen, dass wir einen Fahrer ins schwere Finale bringen. Jeder der drei hat die gleichen Chancen", sagte Hartl. Im Zeitfahren am Mittwoch (45 km) versucht sich ÖRV-Meister Riccardo Zoidl gegen die Spezialisten.

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