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Sport
05/13/2012

Boxerin Trimmel fühlt sich "hingerichtet"

Klare Treffer der Burgenländerin wurden beim Aus des Olympia-Traums nicht gewertet: "Das Ergebnis ist zermürbend."

Die Österreicherin Nicole Trimmel ist am Samstagabend jäh aus ihren Olympia-Träumen gerissen worden.

Nach Meinung der Burgenländerin und Österreichs Bundestrainers Adolf Angrick waren bei den Weltmeisterschaften im chinesischen Qinhuangdao daran auch die Punkterichter schuld. Trimmel berichtete nach dem Vierrunden-Kampf, bei der 12:26-Niederlage gegen die Italienerin Marenda Romina förmlich abgezockt worden zu sein.

"Zu verlieren ist eine Sache", meinte die 29-Jährige. "So herunter getragen zu werden mit einem so hohen Punkteergebnis eine andere Sache. Es sieht förmlich nach einer Hinrichtung aus, was es definitiv nicht war." Verhängnisvoll sei es laut der sechsfachen Kickbox-Weltmeisterin gewesen, dass der Kampf als letzter des Tags um 22.05 Uhr begonnen hatte. Angrick: "Der Ringrichter wollte den Kampf schnell über die Bühne bringen."

"Zermürbend"

Der Norweger Geir Dahlen hatte Trimmel wegen einer kleinen Blessur mehrmals zum Arzt geschickt. Nach Anlaufproblemen sah Angrick seinen Schützling danach voran. "Sie machte klare Treffer, die aber nicht belohnt wurden." Trimmel: "Alle Schläge der Italienerin in der Deckung wurden gewertet. Meine Führungshand war immer wieder im Ziel gefolgt von der Schlaghand - Punkte gab es jedoch keine. Das Endergebnis ist zermürbend."

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