Alexander Horst und Clemens Doppler eroberten EM-Bronze.

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Beachvolleyball
06/09/2014

Bronze bei der EM vergoldete die Rückkehr

Clemens Doppler und Alexander Horst sind von ihrem Erfolg bei der EM selbst etwas überrascht.

von Peter Karlik

Erschöpft und glücklich reisten Clemens Doppler, Alexander Horst und ihr Trainer Robert Nowotny am Montag von Sardinien nach Wien. Im Gepäck hatte das Team die EM-Bronzemedaille.

Obwohl es für Doppler nach zwei Goldenen und einer Silbernen bereits die vierte und für Horst nach einer Silbernen die zweite EM-Medaille war, bedeutet ihnen der dritte Platz in Cagliari sehr viel. "Wir haben uns kein Ergebnis zum Ziel gesetzt. Wir wollten nur Spielpraxis sammeln", erklärt Clemens Doppler. Vor zehn Monaten wurde ihm das Kreuzband operiert. Jetzt sind Doppler/Horst wieder an der Weltspitze. In Cagliari haben sie die Weltmeister Alexander Brouwer/Meeuwsen (Nl) und die Europameister Herrera/Gavira (Sp) geschlagen.

Europäische Macht

Doppler konnte die Erfolgsaussichten selbst nur schwer einschätzen. "Ich habe vor der EM den Nowo (Trainer Nowotny Anm.) gefragt, was er glaubt, dass wir erreichen können. ,Er hat gesagt: Platz fünf.‘ Ich habe mir gedacht, dass das aber sehr ambitioniert ist", sagt Doppler schmunzelnd. Auch deshalb, weil derzeit die erfolgreichsten Teams der Welt aus Europa kommen. "Auf der World Tour in Schanghai waren nur Europäer auf dem Stockerl."

Cagliari war für Doppler ein richtig hartes Turnier. "Es hatte weit über 30 Grad, es war viel Wind und der Sand war tief. Also ganz anders als in der Woche davor bei unserem zweiten Platz in Baden. Super, dass wir bei beiden Bedingungen gut waren." Bei der EM waren Doppler (33) und Horst (31) das zweitälteste Team. "Es kommen immer mehr junge, sehr große und dynamische Spieler nach", sagt Doppler. Vom niederländischen Coach kam sogar die Aussage, dass ein 1,86 Meter kleiner Spieler wie Horst gar nicht ins nationale Team kommen könnte. Der Niederländer VanDorsten ist zum Beispiel 2,16 Meter.

Dafür konnten sich Doppler und Horst auf ihre Routine verlassen: "Es gibt nichts, das wir noch nicht erlebt haben." So schnell kann sie nichts mehr aus der Ruhe bringen. Diese genehmigen sie sich in den nächsten Tagen. Der Grand Slam in Moskau wird ausgelassen, Regeneration und Training für die nächsten Turniere in Berlin und Stanvanger stehen auf dem Programm.

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