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Tennis-Zukunftshoffnung
12/03/2012

Barbara Haas: Manager kritisiert Verband

Die 16-jährige Tennishoffnung Barbara Haas wird nach Ansicht ihres Managers zu wenig vom Verband gefördert.

von Harald Ottawa

Da kann ich mit meinem Hund reden, das ist sinnvoller als mit ihm zu sprechen", sagt ein erboster Raimund Stefanits. Mit ihm meint der burgenländische Tennis-Manager den neuen Sportdirektor des Österreichischen Tennisverbandes (ÖTV), Clemens Trimmel.

Der Grund für die Unzufriedenheit: Die 16-jährige Barbara Haas, die in der Vorwoche in Florida die Nummer eins der U-18-Weltrangliste besiegt hat, wird vom Verband kaum gefördert. "Da wird immer von Aufbruchstimmung und verstärkter Förderung für die Talente gesprochen. Aber das größte Talent bekommt so gut wie nichts", erklärt Stefanits. 17.000 Euro habe ihm der Verband angeboten. Zu wenig. "Präsident Ronnie Leitgeb hatte mir wesentlich mehr versprochen. Manche, die nichts gewinnen, bekommen mehr. Sogar Scharapowas Manager erkundigten sich nach Babsi, der größte Tennisausrüster der Welt setzt auf sie. Bei uns zählt das aber nichts."

Und da liegt für Clemens Trimmel der springende Punkt. "Wir beurteilen in unseren Förderkriterien nicht nur die sportliche Leistung, sondern auch das finanzielle Umfeld, das passt in diesem Fall. Wenn wir sehen, dass Haas kaum über die Runden kommen würde, würden wir auch aktiv werden", sagt der Ex-Profi, der deshalb das Angebot von 17.000 Euro für "angemessen" erachtet.

Diese Woche spielt Haas bei der Orange Bowl. Australien im Jänner hat sie abgesagt. "Zu teuer", sagt Stefanits.

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