Sport
19.04.2017

Andreas Haider-Maurer plant mit Wimbledon

Comeback: Läuft die Entwicklung weiter so gut, startet der Waldviertler zuvor noch Anfang Juni bei zwei Challenger-Turnieren

Es waren fruchtbare Trainingseinheiten, die Andreas Haider-Maurer in der Vorwoche in der Südtstadt absolvierte. Trainingspartner des Daviscup-Spieler waren Dominic Thiem und Jürgen Melzer. "Vom Training her bin ich bei 100 Prozent, aber es tut nach so langer Zeit alles noch ein bisschen weh", sagt der Waldviertler, der aufgrund einer Fersenverletzung seit Oktober 2015 kein Turniertennis mehr spielen konnte. Auch sein Trainer Christian Kohl und seine Trainingspartner waren begeistert, wie weit der 30-Jährige schlagtechnisch und körperlich schon ist.

Nun soll auch die turnierfreie Zeit bald ein Ende haben, auch wenn die French Open aller Voraussicht nach kein Thema sein werden. „Schreitet seine Entwicklung weiter so gut voran, hoffen wir auf Wild Cards Anfang Juni bei den Challenger-Turnieren in Fürth und Caltanissetta“, sagt Manager Bernd Haberleitner. Bei beiden Turnieren konnte sein Schützling bereits den Titel holen. Der erste Höhepunkt wir aller Voraussicht nach Wimbledon sein, wo der Daviscup-Spieler mit seinem Protected Ranking (Platz 61. vor der Pause) aufschlagen könnte. Eingeplant ist freilich auch ein Antreten beim Generali Open in Kitzbühel.

Sein bislang letztes Spiel auf der Tour bestritt AHM im Oktober 2015 beim Erste Bank Open in der Wiener Stadthalle (4:6, 5:7 gegen den Südafrikaner Kevin Anderson).

Das Interview über Haider-Maurers "Verlorene Zeit im Rückspiegel" lesen Sie im KURIER-Tennisjahrbuch 2016/2017 "Spiel, Satz und Sieg".