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05/09/2014

Studium und Arbeit ohne Handicap

In punkto Barrierefreiheit können Österreichs Hochschulen von Äthiopien lernen.

Arztbesuch, Ausbildung oder Arbeitsplatz – auf dem Weg dorthin stoßen Menschen mit Behinderungen häufig auf Hindernisse. Österreichische und äthiopische WissenschafterInnen setzen sich in Äthiopien gemeinsam dafür ein, dass Barrieren abgebaut werden – auch im Kopf.

Gemeinsam Hürden überwinden

„Entwicklungszusammenarbeit ist kein bloßes Geben von reichen an arme Länder, sondern ein gemeinsamer Lernprozess, von dem beide Seiten gleichermaßen profitieren“, so Gottfried Biewer, Professor für Sonder- und Heilpädagogik an der Universität Wien, über die Kooperation auf Augenhöhe zwischen der Uni Wien und der Universität Addis Abeba. Mit einem Projekt erleichtern er und seine KollegInnen Menschen mit Behinderungen den Zugang zu einer akademischen Ausbildung in Äthiopien. Sie haben damit bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Natürlich brauchen die dafür notwendigen Strukturveränderungen viel Zeit. Doch die Verantwortlichen wurden bereits für das Thema sensibilisiert. Auch eine Analyse der Lebens- und Arbeitssituation von Studierenden und AkademikerInnen mit Behinderungen liegt bereits vor.

Der Grundstein für eine barrierefreie Zukunft ist gelegt. Vorbild ist die Universität Addis Abeba: Aufgrund einer Initiative von Lehrenden absolvieren dort mittlerweile 150 blinde, 60 gehörlose und mehrere 100 körperlich beeinträchtigte StudentInnen ihre Ausbildung.

„Unsere Stimmen für Entwicklung“

Videostatement Gottfried Biewer: Voneinander lernen

Mehr zum Thema Entwicklungszusammenarbeit finden Sie hier.

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