ROMY für Gabaliers "MTV Unplugged"-Auftritt

Andreas Gabalier
Foto: APA/dpa/Uwe Anspach Andreas Gabalier sorgt auch "unplugged" für Gänsehaut-Momente

Andreas Gabalier bei der legendären Konzert-Reihe des internationalen Musik-Fernsehens ist "TV-Moment des Jahres".

Als erster Österreicher durfte Andreas Gabalier am 14. September 2016 für die legendäre Konzertreihe "MTV Unplugged“ auf der Bühne stehen. Mit seinem Auftritt im Wiener Odeon Theater reiht er sich in eine Riege von Künstlern wie Nirvana, Bryan Adams und Co. ein, die ihn in seiner Jugend geprägt hatten. Mit der Ausstrahlung bei MTV, VIVA und ORFeins schrieb der Volks-Rock'n'Roller österreichische Musik-TV-Geschichte. Dafür wird der 32-Jährige mit einer KURIER ROMY für den "TV-Moment des Jahres" ausgezeichnet. Diesen Spezial-Preis der Jury wird der in Graz aufgewachsene Musiker bei der großen ROMY-Gala am 22. April in der Wiener Hofburg übernehmen.

Gänsehaut-Feeling

Er schafft es, Stadien binnen Minuten mit seinen Fans zu füllen: 70.000 wollten Gabalier im vergangenen Sommer im Olympiastadion in München hören und sehen. Und für heuer plant er einen regelrechtes Mega-Konzert-Event: Er will sich den Hockenheim-Ring vornehmen und vielleicht vor 100.000 aufspielen.

Gabalier kann aber auch anders: Im exklusiven Rahmen und vor nur 300 Fans setzte er im Vorjahr seiner Karriere noch eins drauf. Im Odeon Theater berbreitete er akustisch Gänsehaut-Momente. Begleitet wurde Gabalier von seiner Band und einem Orchester unter der Leitung von Christian Kolonovits. Unterstützung bekam er bei "MTV Unplugged" von Xavier Naidoo, Gregor Meyle, Max Giesinger und die Hip-Hopper 257er. Diesen Auftritt nannte Gabalier eine  "besondere Herzensangelegenheit und die Erfüllung eines Traumes." Auf Facebook bezeichnete er das Konzertprojekt sogar als "Ritterschlag“.

Kontrovers

Unumstritten ist Gabalier trotzdem nicht. "Das Polarisieren macht man ja nicht wirklich bewusst, das passiert bei einem gewissen Erfolg", meinte er in einem APA-Interview zum Jahreswechsel. Und was bei der Hymnen-Debatte passiert sei, "war einfach heftig. Ich habe sie so gesungen, wie wir sie alle miteinander noch vor ein paar Jahren mit einer Selbstverständlichkeit gesungen haben... Auf einmal ist man als großer Frauenhasser und bald schon rechts angemalt worden. Das ist medial ausgeartet." Er sah sich aber von der breiten Masse unterstützt. Und zog ob seines Erfolges insgesamt den Schluss: "Das, was ich mache, ist nicht ganz verkehrt."

Die ROMY-Gala wird für Gabalier übrigens zum kleinen Familienfest. Freundin und Puls4-Moderatorin Silvia Schneider ("Vurschrift is Vurschrift") ist in der Kategorie „Show / Unterhaltung“ für den beliebten österreichischen Film- und Fernsehpreis für den deutschsprachigen Raum nominiert.

ROMY im TV

Die 28. KURIER ROMY-Gala wird am 22. April live ab 21.10 Uhr in ORF 2 übertragen. Die Wiederholung startet um ca. 2.20 Uhr in ORF 2. Am Sonntag, 23. April, zeigt 3sat die Gala ab 10.15 Uhr.

(Kurier.at / sic) Erstellt am
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