Romy 22.04.2012

Die schönsten Augenblicke und witzigsten Seitenblicke

Auf Männer-Suche: „American Pie“-Star Jennifer Coolidge zückte ihr „Swarovski“-Handy, um alle(s) festzuhalten. © Bild: RGE-Press/Eckharter

23 Prozent Marktanteil und 502.000 Zuschauer, die im Schnitt die Gala im ORF verfolgten. Das spielte sich nach der Show ab.

Die Seitenblicker feierten 25 Jahre: Verena Pawel, Xandi Hofer, Christian Reichhold, Gerhard Stüttler, Andreas Merkel, Inge Klingohr, Alice Rath, Alex Hesse (hi.), Sabine Spögler, Purzel Klingohr und Walter Kienreich.
© Bild: RGE-Press/Eckharter

Alles glänzte. Paillettenbestickte Roben, das Augen-Make-up der Damen, ihre Preziosen sowieso, die KURIER-ROMY- Statuen – nur die Nasen nicht. Die waren gut gepudert. Denn die Kameras lauerten an allen Ecken und Enden, und man kann bei einem Red-Carpet-Event nie wissen (nur hoffen), ob ein "Seitenblick" auf einen geworfen wird. Das Seitenblicke-Team von Interspot war noch dazu fast vollzählig in die Wiener Hofburg einmarschiert. Feierte doch die Crew die Ehren-ROMY, die EX- ORF-Generalintendant Teddy Podgorski entgegennahm, weil er vor 25 Jahren dieses erfolgreiche TV-Format erfunden hat.

Hallo, Hollywood: ROMY-Mastermind Rudi John, KURIER-Boss Thomas Kralinger & Christine Baranski.
© Bild: KRISTIAN BISSUTI

Mehr als nur zur Seite, eher schon gen Himmel, wenn nicht gar anhimmelnd, blickte vor allem die weibliche Gästeschar auf den Super-Macho aus Deutschland. Geduldig wartete seine Frau Corinna, bis alle Fans ein Bild mit sich und ihrem Ehemann, Henning Baum, auf ihren Smartphones hatten. Corinna Baum: "Wir sind 13 Jahre zusammen, ich kenne viele Seiten von ihm, nicht nur die, die alle kennen. Er ist ein wunderbarer Mann, mein wunderbarer Mann."

Männer, vor allem junge, pflastern den Weg von Jennifer Coolidge , bestens bekannt als "Stiffler’s Mom" aus " American Pie" (Kinostart 27.4.) . Die Hollywood-Aktrice war in Champagner-Laune, komplett Wien-verliebt und stellte klar: "Die Leute bieten mir ständig Apfelkuchen und junge Burschen an, weil ich im Film die liebestolle Mutter spiele, dabei bin ich im wirklichen Leben gar nicht so." Ach so. "Ich liebe nämlich eure Sachertorte mit Schlag (Schlag sprach sie übrigens in entzückendem Deutsch aus) ."

Geselliges Treffen: Udo Jürgens mit „Soko Donau“-Star Lilian Klebow, Ehemann Erich Altenkopf und Dagmar Koller.
© Bild: RGE-Press/Eckharter

Dafür ist US-Star Christine Baranski in echt wirklich ganz anders als ihr Martinis schlürfendes Alter Ego aus der TV-Serie "Cybill". Neun Monate im Jahr steht sie nun für die Anwalts-Serie "The Good Wife" vor der Kamera, dabei sehnt sie sich heimlich nach einer Fortsetzung der Musical-Verfilmung "Mamma Mia!": "Können Sie sich was Schöneres und Lustigeres vorstellen, als auf einer griechischen Insel mit Pierce Brosnan, Colin Firth und Meryl Streep kaserniert zu sein?"

Wandelte auf den Spuren von Sissi & „Lissi“: Comedian Michael Bully Herbig.
© Bild: RGE-Press/Eckharter

Von einer großen Dame zur einstigen Hausherrin Kaiserin Elisabeth. Im ersten Moment war sich Comedian Michael Bully Herbig gar nicht bewusst, dass er "heiligen Boden" betrat: "Ja, stimmt. Die Sissi-Parodien und der Lissi-Film sind zwar auch schon ein paar Jahre her, aber ich hab’ mich vorhin auf die große Treppe gestellt und den Ausblick genossen."

Während Bullys zweijähriger Sohn noch zu jung ist, um Papas Filme zu sehen (auf ORF 1 lief Samstagabend nämlich zeitgleich Herbigs "Wickie und die starken Männer"), darf Til Schweiger s Tochter Emma sogar mit ihrem berühmten Vater im Film spielen. Für "Kokowääh" gab es zwei Akademie-ROMYs. Aber warum musste sich das arme 11-jährige blonde Mädchen die Haare schwarz färben? Til: "Weil ihre beste Freundin Asiatin ist, und jetzt wollte sie auch unbedingt so dunkle Haare haben wie sie."

Zwei Hochkaräter: Preisträger Klaus Eberhartinger mit Wortwitz-Akrobatin Barbara Schöneberger.
© Bild: RGE-Press/Eckharter

Einzig dunkles Wölkchen, das die bunte Gesellschaft an jenem Abend ein wenig trübte, war das Fernbleiben von Nicolas Ofczarek , der als bester Schauspieler des Jahres ausgezeichnet wurde.

Er musste nach einem Erschöpfungsanfall leider das Krankenhausbett hüten. Baldige Besserung, Niki!

Die Wirtschafts-VIPs bei der KURIER ROMY 2012

Orange: CEO Michael Krammer mit seiner Ehefrau umringt von Rudolf John (links) und Thomas Kralinger (ganz rechts).
© Bild: KRISTIAN BISSUTI

Klar sehen sie auch fern, bei 60- bis 70-Stunden-Arbeitswochen hält sich das Ausmaß allerdings in bescheidenen Grenzen. Mehr als eine halbe Stunde täglich ist da oft nicht drin, manchmal gibt es auch tagelang gar kein Fernsehen. Da wird man zwangsläufig selektiv, bei der Programmauswahl. Nachrichten- und Infosendungen stehen deshalb bei Österreichs Top-Managern an oberster Stelle. Der typische Zapper, der im Sekundentakt von einem Sender zum nächsten wechselt, ist uns bei der diesjährigen KURIER ROMY nicht untergekommen.

Wenn Michael Krammer (CEO Orange), Robert Chvatal (CEO T-Mobile), Heinz Stiastny (Geschäftsführer ÖBB Postbus) oder Brigitte Jank (Wirtschaftskammer Wien) fernsehen, dann oft die ZIB 2 – "weil bei der Einser bin ich nie zu Hause" (Michael Krammer) – oder politische Infosendungen. Auch die tv-thek, und damit zeitunabhängiges Fernsehen, wird gern genützt. Wobei Fußball bei den Managern auch zum besonders wichtigen Programm gehört.

ÖBB-Postbus: Richard Kaufmann (KURIER), Karina Sarkissova und Heinz Stiastny.
© Bild: KURIER/Gruber

Prominent besetzt war die ROMY 2012 von Manager-Seite: Raiffeisen Generalanwalt Christian Konrad kam mit Ehefrau Rotraut, Peter Hanke von Wien-Holding, Dietmar Hoscher von den Casinos Austria und Friedrich Stickler von den Lotterien waren da, Stephan Mikinovic von der AMA war ebenso auf der Gästeliste wie Gabriele Payr von den Wiener Stadtwerken, Georg Pölzl von der Österreichischen Post, Roel Huisman von der ING-DiBa, Gerhard Fritsch von Spar, Doris Felber von gleichnamiger Bäckerei und Martin Bachlehner vom Österreichischen Verkehrsbüro. – Sandra Baierl

HINWEIS: Mehr von den Wirtschaftsprominenz bei der KURIER ROMY 2012 lesen Sie am Donnerstag im BUSINESS-Magazin.

Erstellt am 22.04.2012