Ein Ocean Explorer der Superklasse. Die „Adastra“ schaut nicht nur spektakulär aus, sie ist es auch.

© Hersteller

Luxus
02/10/2017

Superyachten: Schwimmende Utopien

Sie sehen aus wie die Kommandozentralen eines James-Bond-Bösewichts und werden von Silicon- Valley-Buben mittels iPad pilotiert: die Luxusyachten des 21. Jahrhunderts. Die freizeit zeigt die atemberaubendsten Yachten und Offshore-Boote, die in Zukunft die Ozeane queren.

von Florentina Welley

Manche Yachten haben Kultfaktor. Etwa die 183 Fuß lange Segelyacht „Regina“, die soeben für 8,8 Millionen Euro verkauft wurde. Der edle Supersegler hatte schließlich Stars wie Daniel Craig und Bondgirl Bérénice Marlohe an Bord und war im Film „Skyfall“ Hauptdarsteller. Jetzt allerdings sollten die 007-Produzenten Broccoli & Wilson für ihren nächsten Bond rasch ein Schiff namens Adastra im Drehplan einbauen. Diese Hightech-Luxusyacht ist nämlich mehr als Bond-würdig und hat alles, was Millionäre eben so brauchen.

14 Millionen Euro kostete der Bau des Trimarans, der weit mehr kann, als nur schön und luxuriös zu sein: nämlich ökologisch effizient. Sechs renommierte Preise für innovatives Design räumte das britische Designteam Shuttleworth schon für seine Adastra ab. Sie ist unter den Top 20 der weltbesten Superyachten gelistet. Bei etwa 10,5 Knoten verbraucht das Superschiff gerade einmal 17 Liter Treibstoff pro Stunde und kann so spielend den Atlantik und den Ozean queren. Die drei aerodynamischen Rümpfe sorgen zwar für das spektakuläre Design, aber da sie großteils aus Glasfasern und Kevlar gefertigt sind, ermöglichen sie Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 43 Stundenkilometern. Deck und Aufbau sind aus Carbon und Nomex.

Ganz nebenbei verdrängen die drei Schiffskörper so wenig Wasser, dass der Trimaran auch heftigen Hochseestürmen trotzt. Fünf Jahre bauten Vater und Sohn Shuttleworth diese 52-Tonnen-Yacht in China, um neben den technischen auch den luxuriösen Anforderungen gerecht zu werden. Drei Motoren bewegen das Schiff, der Hauptmotor, ein Caterpillar C 18 mit 1.150 PS, wiegt nur 1,2 Tonnen, die beiden Nebenmotoren stabilisieren mit 15,6 Tonnen die Schiffsrümpfe.

Was aber eigentlich so gigantisch wirkt, ist nur für eine Handvoll Gäste gedacht: An Bord der 42,5 Metern langen und 16 Meter breiten Yacht haben nur neun Passagiere und sechs Crew-Mitglieder Platz. Schließlich brauchen Lounge, Speisesaal, Bar und Sonnendeck viel Raum. Sowie die luxuriös ausgestatteten Kabinen selbstverständlich. Und wenn es heißt, einmal um die ganze Welt, müssen die Eigentümer sogar zwei Mal tanken. Denn eine Tankfüllung, 30.000 Liter, reicht nur für die halbe Welt.

Superyachten der Zukunft

Offshoreboote

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