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© /Soneva Kiri Resort

Ökotourismus in der Luxusklasse
09/08/2015

Ökotourismus in der Luxusklasse

Warum man für das gewisse Weniger auch mehr bezahlen kann, zeigt eine Reise in das Resort Soneva Kiri auf der thailändischen Insel Koh Kood.

von Claudia Zettel

Das Speedboot hält am Anlegesteg, eine Delegation aus Resort-Mitarbeitern wartet bereits zur Begrüßung und dann heißt es erst einmal: Schuhe ausziehen. Der Blick ringsum verspricht Ruhe, Abgeschiedenheit und jede Menge Luxus. Im Soneva Kiri Resort auf der ostthailändischen Insel Koh Kood, die noch wenig erschlossen ist, setzt man auf eine kaufkräftige Zielgruppe, die gleichzeitig Wert auf nachhaltigen Lebensstil legt und sich eine echte Auszeit fernab von Touristenhochburgen, Schnelllebigkeit und Alltagsstress gönnen will.

Die Natur soll im Vordergrund stehen, das spiegelt auch die Architektur des Resorts wider, dessen Villen aus natürlichen Materialen gefertigt sind und sich geradezu zwischen den üppigen tropischen Bäumen auf der Insel verstecken. Damit ist auch die Privatsphäre der Gäste garantiert. Wer nicht will, muss hier so gut wie niemandem begegnen – abgesehen bei Restaurant- oder Strandbesuchen, sofern man nicht ohnehin eine Villa mit direktem Meerzugang gebucht hat. Selbst an den "öffentlichen Orten" in der weitläufigen Anlage bleiben die Berührungspunkte mit anderen überschaubar, den berüchtigten Kampf um die beste Strandliege gibt es hier nicht.

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Bewegungsfreiheit

Überhaupt haben die Urlauber im Soneva Kiri sehr viel Platz. Die geräumigen Villen, die großzügig über das riesige Areal verteilt wurden, sind in einer Größe zwischen 400 m² bis zu 2900 m² bemessen – private Pools, Sonnendecks und Outdoor-Badezimmer inklusive. Um sich innerhalb der Anlage zu bewegen, etwa von einer Villa auf den Hügeln zum Strand zu gelangen, werden den Gästen eigene Golf-Buggys zur Verfügung gestellt. Diese können selbst gefahren, oder, wer das nicht mag, vom Butler oder einer Butlerin chauffiert werden. Das persönliche Personal nennt sich in dem Resort übrigens Fridays – nach der Figur aus dem berühmten Roman "Robinson Crusoe" von Daniel Defoe. Um im Gefühl der einsamen Insel richtig aufzugehen, wird man unter dem Motto "No news, no shoes" nicht nur zum Schuheausziehen animiert. Zwar sind alle Villen mit modernen Flat-TVs ausgestattet, aber Fernsehen gibt es nicht. Die Urlauber sollen von stressigen Nachrichten nicht gestört werden, stattdessen gibt es DVDs zum Ausleihen. Sollte der Nachrichtendurst doch zu groß werden, steht im gesamten Resort WLAN zur Verfügung.

Nachhaltigkeit als Konzept

Damit Natur nicht nur ein Schlagwort im Hochglanzkatalog ist, bemüht man sich darum, aktiv ökologisch aufzutreten. Das Resort ist das zweite nach dem Soneva Fushi auf den Malediven, das der indische Hotelier Sonu Shivdasani und seine schwedische Frau Eva Malmstrom nach dem Konzept des "Slow Life" umgesetzt haben. Das Unternehmerpaar, das ursprünglich auch die Six-Senses-Kette gegründet hatte, versucht Luxus anzubieten, der im Einklang mit Umweltbewusstsein steht.

Es wurde ein eigenes "Eco Centro" geschaffen, in dem Gemüse angebaut wird und eine eigene traditionelle Wasseraufbereitungsanlage dafür sorgt, dass so wenig Ressourcen wie möglich im Hotelbetrieb verschwendet werden. Betreut wird das Öko-Zentrum von der britischen Biologin Giorgina White, die ihren Job als persönliche Leidenschaft beschreibt.

Neben all der Ernsthaftigkeit kommen die Annehmlichkeiten dennoch nicht zu kurz: Mehrere Restaurants mit internationalen und thailändischen Speisekarten sorgen für Verpflegung auf Top-Niveau, sogar ein Baumhaus steht für Frühstück oder Dinner zur Verfügung. Im Six Senses Spa werden Thai-Massagen und persönliche Beratung angeboten. Und wem das ruhige Leben im Resort gar zu langweilig wird, dem sei unbedingt eine Tour über die zauberhafte Insel empfohlen, die von nur ca. 2000 Menschen bewohnt wird. Der Traumurlaub ist hier fast perfekt – er hat allerdings auch seinen, sehr stolzen, Preis. Schnäppchenjäger werden sich eher nicht in das Soneva Kiri verirren.

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Anreise, Ausflüge, Angebote

Anreise Direktflüge nach Bangkok (internationaler Flughafen) ab Wien mit Austrian Airlines oder EVA Air ab ca. 650 Euro. Danach erfolgt die Weiterreise mit einem privaten Flugzeug des Soneva Kiri Resort vom Flughafen Don Mueang auf die Insel Koh Kood. ri Resort vom Flughafen Don Mueang auf die Insel Koh Kood.

Beste Reisezeit Die beste Reisezeit für die thailändische Insel Koh Kood sind die Monate Dezember bis April – im April kann es allerdings bereits sehr heiß werden. In den Monaten Mai bis Oktober herrscht Regenzeit.

Luxus-Resort Soneva Kiri Das 5*-Resort setzt auf eine Mischung aus Hide-away- und Öko-Tourismus. Untergebracht werden die Gäste in Villen unterschiedlicher Kategorien, die sich hauptsächlich durch ihre Lage im Resort (am Hügel oder am Strand) sowie teilweise durch die Größe voneinander unterscheiden. Als Leitmotto gilt „No news, no shoes“ – also eine Rückbesinnung auf einen entschleunigten Urlaub ohne Stress und im Einklang mit der Natur. http://www.soneva.com/soneva-kiri

AusflügeUnter dem Titel „Koh Kood Discovery“ kann man die kleine Insel erkunden, unter anderem wird Station bei einem idyllischen Wasserfall gemacht und das Fischerdorf Ao Salat besucht. Zudem können Helikopter-Trips in die Tempelstadt Angkor im nahe gelegenen Kambodscha gebucht werden. Auch Schnorchelausflüge sowie Bootsfahrten zu kleinen Nachbarinseln werden vom Resort angeboten.

Angebote ab Wien bieten z. B. TUI/airtours. Trauminselreisen offeriert im April Flug WienBangkokWien sowie Privatflugzeug-Transfer zum Resort Soneva Kiri inklusive 14 Übernachtungen mit Halbpension in einer Cliff Pool Villa Suite ab 6266 Euro pro Person.

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