Reise
12.12.2017

Leicht bis fordernd: 5 Wanderrouten auf La Palma

Für jeden Geschmack etwas: uber den Wolken und nah am Vulkan.

Die Kanareninsel La Palma punktet mit schwarzen Stränden und einer vielfältigen Naturlandschaft. Da gibt es hohe Berge, und grüne Lorbeerwälder ebenso wie karges Vulkanland. Die abwechslungsreiche Flora, mildes Klima und ein über 1000 Kilometer langes Netz von Fußwegen, machen die Insel während des ganzen Jahres zu einem idealen Reiseziel für Wanderer. Einige der beliebtesten Routen mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden haben wir hier zusammen gestellt. Ein Überblick.

Am SchneegipfelDer Pico de la Nieve ist mit seinen 2200 Metern einer der höchsten Gipfel der Insel. Und in den Wintermonaten ist er mitunter tatsächlich mit Schnee bedeckt. Die Wanderung bietet beeindruckende Ausblicke auf die Caldera und die Ostküste. Startet man von der Straße LP4 braucht man etwa eineinhalb Stunden bis zum Gipfelkreuz. Wem das zu wenig Bewegung ist, der kann die Wanderung bis zum höchsten Punkt der Insel, dem Roque de los Muchachos (2426 Meter) ausdehnen.

Im Krater Der geschichtsträchtige Caldera de Taburiente spielte schon im 15. Jahrhundert bei der Annexion der Insel durch die Spanier eine entscheidende Rolle. War der Kraterkessel doch die letzte Zufluchtsstätte der Ureinwohnern La Palmas. Heute wird das Gebiet nur noch von Wanderern und Sportlern "erobert". Die beliebteste Wanderung (Route PR LP 13) beginnt beim Parkplatz von Barranco de las Angustias. Von da geht es mit dem Taxi zum Aussichtspunkt Mirador de los Brecitos, von wo aus die eineinhalbstündig Abstieg in den Krater beginnt. Dann geht es nach einer vierstündigen Wanderung im Kessel zurück nach Barranco.

Jurassic ParkDie Wanderung "Cubo de La Galga" (Route PR LP 5) ist durchaus für Familien geeignet und auch für ungeübte Wanderer zu schaffen. Etwa zweieinhalb Stunden geht es durch einen märchenhaft anmutenden Lorbeerbaum-Wald, der auch als Kulisse für Steven Spielbergs Jurassic Park hätte dienen können.

VulkanrouteDie achteinhalbstündige Wanderung beginnt beim Refugio del Pilar und endet am südlichsten Zipfel der Insel mit dem Leuchtturm Fuencaliente. Die Route führt über erloschene Vulkane (Pico Nambroque, San Antonio, Teneguia und San Martin), deren Ausbrüche sichtbare Spuren in der Landschaft hinterlassen haben. Übrigens: Entlang der Route verläuft auch die Strecke für den Halb- und Ultramarathon Transvulcania.

DrachenbäumeDie Wanderung von Las Tricias nach Buracas gehört zum Pflichtprogramm für alle Inselbesucher. Die uralten Drachenbäume von Buracas sind ein wichtiger Teil des einzigartigen Naturerbes von La Palma. Der Weg führt durch den ländlich geprägten Teil des Landesund ist auch wegen des interessanten Bauernmarktes (jeden Samstag) in der Nachbargemeinde von Puntagorda bekannt.

Details www.visitlapalma.es/de