
© SKi-optimal Hochzillertal Kaltenbach
Gipfelgenüsse mit luxuriösem Hüttenleben
Neue Alpine-Lodge-Suiten und ein brandneuer Panorama-Spa, neue Lifte und Freeriding mit Feingefühl: Das als Familienskigebiet bekannte Hochzillertal punktet auch mit exklusiven Winter-Erlebnissen.
Lass einfach den Ski machen“, rät Stefan. „Fahr größere Radien, lass dich tragen und beherrsche den Ski nicht. Speziell im Tiefschnee!“ Stefan Wierer hat leicht reden, als staatlich geprüfter Skilehrer und Obmann der Bergführer im Zillertal ist er ein wahrer Könner auf zwei Latten. Wir stehen im steilen Gelände abseits der Piste, mitten in der Pampa oberhalb der Krössbichlbahn und blicken ehrfurchtsvoll hinab in windgepressten Powder – sind aber absolut keine Superkönner wie der Skiguide.
Es einfach zulassen ... Mutig stürze ich mich in den ruppigen Tiefschneehang und gebe den Carvern ihre Chance. Und siehe da: Es funktioniert! Die Latten tragen mich. Beflügelt lege ich noch eine Zacke an Tempo zu. „Wow, cooler run!“ ruft Stefan, als ich schnaufend neben ihm abschwinge.

Stefan ist quasi der Erfinder des Freeride-Themas im Zillertal. Was ihn aber speziell von anderen Skiguides unterscheidet, ist sein sanfter Zugang zum wohldosierten Adrenalin-Kick: „Ich hole die Leute genau von ihrem Niveau ab und zeige ihnen, dass das Tiefschnee-Erlebnis für jedermann machbar und chillig ist! Sie sitzen dann am Abend mit einem Dauer-Breitwandgrinsen beim feinen Abendessen und stecken andere mit ihrer Begeisterung an.“
Klasse statt Masse

Auf beiden Edelrefugien wird mit nahezu dekadentem Luxus „das ganz einfache Hüttenleben“ zelebriert, wie die Geschäftsführerin des Skigebietes im Besitz der Schultz-Gruppe, Martha Schultz, breit schmunzelnd betont.

Welch horrenden Mehraufwand die abgelegene Lage und das entrückte Niveau für die beiden Hüttenwirte bedeutet, versteht erst der, der einen Blick hinter die Kulissen wagt. Nicht nur jeder Löffel, jeder Tropfen Wein und jedes Salatblatt müssen mit Seilbahn und Skidoo oder Pistenraupe auf den Berg gekarrt werden – auch die Mitarbeiter der Luxushütten gelangen ausschließlich auf diesem mühevollen Weg an ihren Arbeitsplatz. Tagtäglich.
Das wiederum aber bringt für den Gast gewaltige Vorteile: Die Skilifte starten bereits um halb acht Uhr. Eine Einladung für die Freunde des „einfachen Hüttenlebens“, die erste Spur in die frisch präparierten Pisten zu ziehen. Wenn dann die Skifahrermassen einfallen, sitzt der Wedel- oder Kristallhüttengast wieder längst beim Champagner-Frühstück und genießt den elitären Luxus.
Skigebiet
– 88 Kilometer Pisten (31 km leicht/blau, 32 km mittel/rot, 13 km schwer/schwarz; 10 km Skirouten, 2 km Funpark); 37 Liftanlagen, 600 bis 2500 m Seehöhe.
– Nachtskilauf (jeden Freitag), Gästekindergarten 0 bis 6 Jahre (Bergstation Hochfügen).
– Neu: zwei Sesselbahnen mit Sitzheizung (Mizun- und Kristallbahn), erweitertes Pistenangebot; neue schwarze (schwere) Piste Nr. 8.
– Liftbetrieb bis 26. April 2014Tageskarte: ab 46,50 €, Zillertal-Superskipass: 6 Tage, 224 €, www.ski-optimal.at, www.hochzillertal.com
Luxus-Lodges am Berg
– Kristallhütte (4 Sterne): 8 Superior-Zimmer (149 bis 164 €) und vier neue, exklusive Alpine- Lodge-Suiten (179 bis 195 €) mit eigener Infrarot-Kabine, frei stehender Badewanne und offenem Effektfeuer; neuer Wellnessbereich mit Sauna, Dampfbad und Panorama-Ruheraum. Ab 149 € pro Person und Tag mit Halbpension inklusive 5-Gänge-Gourmetmenü.☎ 0676/ 886 324 00, www.kristallhuette.at,

Skiguide
Stefan Wierer bietet Skiguiding für Einsteiger und Könner. 2 Stunden 135 € pro Gruppe bis vier Personen inklusive kompletter Sicherheitsausrüstung. ☎ 0664/ 124 00 69, stefan.wierer@gmail.com www.zillertaler-bergfuehrer.at
Allgemeine Auskünfte
☎ 05283/ 2800, eMail: info@hochzillertal.com www.hochzillertal.com