Grönland

© Michaela Reibenwein

Abenteuer
07/23/2013

Grönland: Der Mitternachtssonne entgegen

Der Sommer nahe des Polarkreises präsentiert sich überraschend grün und warm.

von Michaela Reibenwein

Das Walkie Talkie knirscht: Ein Wal – in unmittelbarer Nähe! Der Fahrer des kleinen Motorbootes gibt Gas. Das salzige Wasser spritzt uns ins Gesicht, die Wellen heben das Boot und lassen es hart aufs Wasser fallen. Die Touristen suchen Halt an der Eisenstange in der Mitte. Das hilft. Aber nicht gegen das Wasser. Das ist überall. Auf der Sonnenbrille, der Kamera-Linse, in den Schuhen, am ganzen Körper. Der Wal war schneller. Wir drehen um. Und plötzlich wird es ganz ruhig. Langsam lassen wir uns von den Wellen treiben. Bis zum ersten Eisberg. Zum Greifen nah. Die Gipfel glänzen silbern in der Sonne. Und die Reflexionen des Wassers spiegeln sich türkisblau an den vom Wasser zu Skulpturen geformten Eisbergen.

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Auf Komfort-Expedition mit dem Eisbrecher durch die Arktis

Hurtigruten.Im Jahr 2007 ging die MS Fram vom Stapel. Das Expeditionsschiff mit Eisklasse 1 B ist somit das jüngste Schiff der Hurtigruten-Flotte und bietet 300 Gästen Platz. Konzipiert wurde das Schiff für die kalten Gewässer in der Arktis und Antarktis. Benannt wurde die Fram nach dem Polarschiff des Entdeckers Fridtjof Nansen.

Das Schiff verfügt über 136 Kabinen. Ein Panorama-Salon, Vortragsräume, zwei Whirlpools unter freiem Himmel, Sauna und Fitnessraum mit Blick aufs Meer sorgen für Komfort. Die Crew ist international. Norweger, Deutsche, Amerikaner und Filipinos gehören zum Team. Das Expeditionsteam vor Ort hält Vorträge über Biologie, Geschichte und Geologie. Das Unterhaltungsprogramm hält sich bewusst in Grenzen – ganz ohne kommt man aber auch nicht aus. Ein Großteil der Landgänge (teilweise mit Zodiacs) sind kostenpflichtig. Auch Schlafen an Deck unter freiem Himmel kostet extra (19 €).

Die Hurtigruten-Flotte umfasst insgesamt 13 Schiffe. Das erste Hurtigruten-Schiff stach am 2. Juli 1893 von Trondheim in See. Das Schiff war Postdampfer, Frachter und Passagierschiff zugleich. Das gilt noch immer. Die Passagierzahlen sind allerdings gestiegen, der Frachtanteil gesunken. Früher stand der Post- und Warentransport im Vordergrund. Auf dem Landweg waren die Ziele nur schwer erreichbar. www.hurtigruten.com
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