Reise 22.07.2017

So gelingen die perfekten Urlaubsfotos

Sonnenuntergang © Bild: APA/dpa/Daniel Reinhardt

Tipps und Tricks, wie Urlauber die schönsten Fotos schießen.

Mehr als nur Erinnerungen: Im Urlaub sind Fotos oft wichtiger als Souvenirs, denn sie lassen die Daheimgebliebenen an den Erlebnissen teilnehmen und führen im Alltag an Sehnsuchtsorte zurück. Damit die perfekten Fotos im Urlaub gelingen, hat das Onlineportal GetYourGuide sechs Tipps und Tricks für jedermann zusammengestellt.

Tipp 1: Ein Rezept für das perfekte Selfie:

spunQ image #276151875
doppelkinn, fotografie © Bild: /Getyourguide
1. Doppelkinn vermeiden: Die Kamera über dem Kopf halten anstatt Selfies von unten zu schießen

2. Das Kinn herausstrecken

3. Sollte der Oberkörper zu sehen sein, die Ellbogen zum Körper drehen und darauf achten, dass die Arme nicht gegen den Körper gedrückt werden

Tipp 2: In die pralle Sonne schauen:

Der Klassiker bei Urlaubsfotos sind geschlossene Augen, da der Fotografierte durch das Blenden oft nicht einmal mehrere Sekunden die Augen offen halten kann. Um solche Gesichtsverzerrungen zu vermeiden, gibt es einen ganz einfachen Trick: Die Augen geschlossen halten, von drei runterzählen und mit dem Drücken des Auslösers die Augen öffnen. Das Ergebnis ist nicht nur ein perfekter Hintergrund, sondern auch ein rundum gelungenes Urlaubsfoto.

Tipp 3: Verschiedene Funktionen der Kamera nutzen:

Besonders an schwer zugänglichen Orten oder bei akrobatischen Fotos stellt sich das Auslösen per Hand oft als schwierig heraus: die richtige Position wird nicht gefunden oder der perfekte Moment ist bereits passé. Hobby-Fotografen brauchen sich aber nicht mehr nur auf die Knöpfe der Kamera zu verlassen, denn heutzutage finden sich insbesondere in Handykameras zahlreiche Funktionen, die ein Auslösen beispielsweise bei Lächeln oder Winken ermöglichen oder sich ganz einfach mit Sprachsteuerung bedienen lassen.

Tipp 4: Gerader Horizont:

spunQ image #276150840
Processed with MOLDIV, horizont © Bild: /Getyourguide
Die Augen sind an gerade Bilder gewöhnt und deshalb empfindet der Betrachter eine schiefe Aufnahme als störend und unharmonisch. Bei Urlaubsfotos wird vor allem der Meereshorizont oft schief. Als Hilfe greift der Hobby-Fotograf auf ein Stativ oder alternativ einer geraden Ablagefläche zurück. Zudem gibt es die Möglichkeit, sich in Kameras und Handys ein Gitternetz oder eine integrierte Wasserwaage einblenden zu lassen, um somit die Schräglage besser kontrollieren zu können. Ebenso bieten verschiedene Funktionen im Handy und Apps die Möglichkeit, einen schiefen Horizont zu korrigieren.

Tipp 5: Die "Drittel-Regel":

spunQ image #276157173
A © Bild: /Getyourguide
Meist werden Fotos so aufgenommen, dass sich das wichtigste Motiv in der Mitte befindet. Diese Bilder wirken jedoch oft statisch, wenn nicht sogar langweilig. Bei der „Drittel-Regel“ wird ein Bild in neun Bereiche eingeteilt und dient vorallem zur Hilfe bei Aufnahmen von großen Objekten. Der Fokus liegt hierbei auf dem wichtigsten Objekt, das im Bereich der vier Schnittpunkte liegt, aber nicht im Mittelpunkt steht. Durch die Drittel-Regel kann der Hobby-Fotograf die Objekte im Bild verschieben, wodurch die Fotos lebendiger und interessanter wirken. Hochhäuser, die nicht ganz aufs Bild passen, können ebenfalls in Drittel aufgeteilt werden. Der Fotografierende kann dann, je nach Größe, Eindrittel oder Zweidrittel des Objekts für die Aufnahme auswählen.

Tipp 6: Fotos mit Einheimischen:

Fotos mit Einheimischen sind besonders beliebt. Besondere Beachtung gilt allerdings bei Aufnahmen von Kindern und Frauen oder auch von Mitarbeitern von Regierungsbehörden. Es gilt dabei als Zeichen des Respekts, die Person vorher um ihre Erlaubnis zu bitten. Besucher haben so aber auch gleichzeitig die Möglichkeit, mit Einheimischen ins Gespräch zu kommen und authentische Fotos entstehen zu lassen.

Allgemeiner Tipp: Schutz gegen Langfinger

Besonders in Großstädten, wo viele Menschen auf einmal sind, kann es schnell passieren, dass Besucher Opfer von Diebstählen werden. Hier sollten die Hobby-Fotografen darauf achten, die Fototasche oder das Handy möglichst eng am Körper zu tragen. Bei besonders teurem Equipment eignen sich spezielle Fototaschen oder Kameragurte gegen Diebstahl. Generell sollte man sich vor der Reise über die Sicherheit am Zielort informieren und immer auf das Bauchgefühl hören: wirkt ein Ort unsicher, besser Kamera und Handy in der Tasche lassen und eine andere Fotostelle aufsuchen.

( kurier.at , gur ) Erstellt am 22.07.2017