Traum-Kombi Java und Bali

java indonesien
Foto: cc nc by marc-andre jung

9 Tage Rundreise auf Java mit vielen Extras, 6 Tage Baden auf der Götterinsel.

Diese Extratour zeigt zwei faszinierende Inseln in Indonesien. Auf einer 9-tägigen Rundreise entdecken Sie das traumhaft schöne Java, sehen fantastische Tempel, exotische Dörfer und Landschaften sowie die pulsierende Hauptstadt Jakarta. Sie erleben eine Radtour durch Reisfelder zu Bauerndörfern und den legendären Sonnenaufgang am Vulkan Bromo. Von Java fahren Sie mit der Fähre nach Bali und genießen sechs Tage Badeurlaub am Strand von Sanur. Stafa Reisen bietet KURIER- Lesern diese außergewöhnliche Kombi-Tour zum Vorzugspreis von 2199 €. Ein aktuelles Video über die Tour sehen Sie auf www.stafa.at/kurier

Vulkankegel mit Regenwaldkragen, sattgrüne Reisfelder, verschlafene Dörfer, pulsierende Metropolen und uralte Tempel: Java bezaubert mit einer Mischung aus Tradition und Moderne. Joseph Conrad und seine Romanwelt brachten mich nach Java. Am Kai von Surabaya liegen Segelfrachter wie zu Zeiten des Gewürzhandels. Und der britische Schriftsteller polnischer Herkunft hat die Hafenstadt mit seinem Roman „Sieg“ in der Weltliteratur verankert. Hier ist der Ausgangspunkt einer Tragödie, die in der Illusion, man könne sich aus den Händeln dieser Welt heraushalten, tödlich endet. „Am Anfang war das Gewürz“, beginnt Stefan Zweig sein Buch über die erste Weltumsegelung Magellans. Hier, in Surabaya, landeten die Schätze von den winzigen Gewürzinseln im Osten des Archipels, von hier aus machten sie sich, in den Bäuchen der Dschunken, auf die lange Reise über die „Gewürzstraße“: über den Indischen Ozean, durch die Wüsten der Levante und das Mittelmeer, schließlich nach Genua und Venedig und über die Alpen. Die Ballade über den untreuen Schuft aus dem Stück „Happy End“ kommt einem in den Sinn: „Surabaya-Johnny, warum bist du so roh? Surabaya-Johnny, mein Gott, ich liebe dich so.“ Aber Surabaya ist keine Erfindung von Kurt Weill und Bertolt Brecht, sondern die mit rund drei Millionen Einwohnern zweitgrößte Stadt Indonesiens. Vor langer Zeit sollen vor der Küste Javas ein Sura und ein Baya – ein Haifisch und ein Krokodil – miteinander gekämpft haben. Ein Denkmal vor dem Surabaya-Tiergarten erinnert an die Fabel, doch niemand weiß heute genau, wann das gewesen sein soll, geschweige denn, wer gewonnen hätte, das Krokodil oder der Hai. Auch im Hafen von Jakarta herrscht die große Zeitlosigkeit, eine Verweigerung, im 21. Jahrhundert alles anders zu machen als die letzten 500 Jahre. Warum auch? Segelschiffe haben schon immer den Frachtverkehr des größten Inselstaates der Welt bestritten, und so wird es auch bleiben. Wir waren vor allem beeindruckt vom friedvollen Zusammenleben der Religionen auf Java: Christen, Moslems, Buddhisten und animistische Richtungen existieren ohne Probleme nebeneinander. Vielleicht eine Täuschung: 2002 forderte auf der Nachbarinsel Bali ein Bombenattentat islamistischer Fundamentalisten mehr als 200 Todesopfer. Auch der Historiker Pramoedya Ananta Toer, eine der bedeutendsten literarischen Stimmen Indonesiens, sagte: „Wir leben hier in einem Land der Vulkane. Dies gilt für die Menschen, für das Volk. Vulkane können jederzeit explodieren.“ Wie Perlen an einer Schnur reihen sich die mehr als 17.000 Inseln am Äquator auf. Sumatra, Java, Bali und Lombok gehören zu den schönsten. Java, die ehemalige holländische Kolonie, ist nicht die größte, aber die bevölkerungsreichste. Rund 130 Millionen Menschen leben auf einer Fläche, die nicht einmal doppelt so groß ist wie Österreich. Die nervöse Erde kommt hier kaum zur Ruhe: Jedes Jahr werden weit über 500 Erdbeben registriert. Von mehr als 300 Vulkanen gilt rund ein Drittel als ausbruchgefährdet. Der temperamentvolle Hausvulkan von Yogyakarta, das alle nur Yogya nennen, heißt Mount Merapi. Seine unberechenbare Kraft hätte auch fast die imposante hinduistische Tempelanlage Prambanan ausradiert. Vom Ascheregen überschüttet, überwuchert, von einem desaströsen Erdbeben 1549 niedergemacht, davor schon vergessen und als Steinbruch missbraucht. Lange vor Touristi Geburt. Seit 1918 wird auf dem Gelände emsig restauriert. Aus der Ferne sehen die spitz zulaufenden schwarzen Haupttempel wie die antike Skyline einer Stadt aus, in der es eine gewaltige Explosion gegeben haben muss. Große Felsquader liegen verstreut wie Trümmerteile um die intakten Gebäude, Mauern sind eingerüstet. Überall auf dem Boden hockende Gestalten versuchen, das große Stein-Puzzle zu lösen. In der Tempelstadt werden die Götter Shiva, Vishnu und Brahma verehrt. Shiva ist im Hinduismus der Zerstörer. Er hatte im Lauf der Jahrhunderte immer wieder Oberwasser und scheint ganze Arbeit geleistet zu haben. Doch sind da ja noch Brahma, der Schöpfer, und Vishnu, der Bewahrer. Und somit besteht die Hoffnung, dass irgendwann einmal der Ort wieder in makelloser Schönheit erstrahlt. Wie eine grandiose Mondlandschaft ragt in mehr als 2.000 Metern Höhe der Bromo aus dem „Meer aus Sand“. Zu Ehren ihrer Götter besteigen Hindus jedes Jahr diesen aktiven Vulkan. Der Sage nach mussten die Stammeseltern der hier lebenden Tenggeresen einst dem zürnenden Vulkan ihr erstes Kind opfern. Zum Kasada-Fest ziehen Tausende mit Fackeln zum Bromo. Um Mitternacht werfen die Priester Opfergaben in den schwefelgelben Schlund. Blumen, Früchte, Hühner und Schweine sollen den Gott des Vulkans milde stimmen, was im Prinzip auch funktioniert. 2004 und 2010 ist er allerdings doch ausgebrochen. Denn der Königspalast wird als „Achse der Welt“ angesehen. Wie eine Stadt in der Stadt scheint das verschachtelte Labyrinth von Wegen, Höfen und Zeremonienzimmern in sich zu ruhen. Rokokomöbel und verstaubte Kristallluster dekorieren den „Nabel des Universums“. Und in den Schärpen der Wächter blitzen kunstvoll gearbeitete Griffe javanischer Kriegsdolche. Aus nächster Nähe ist das Hämmern der Wayang-Kulit-Meister zu hören, die die flachen Büffellederpuppen des Schattentheaters stanzen. Spätestens wenn es Abend wird, haben die beweglichen Püppchen ihren Auftritt. Dann werden die Dämonen und Geschichten der alten Zeit pünktlich lebendig. Während dezente Gamelan-Musik Bogor – von von den Holländern 1745 unter dem Ortsnamen Buitenzorg (Sorglos) gegründet – mit seinem botanischen Garten in eine exzentrische Klangwolke hüllt, erschreckt in Jakarta das unmittelbare Nebeneinander von luxuriösen Hotel- und Bürotürmen und Bretter- und Blechschuppen. In den Tausenden von Kampungs, jenen typisch dörflichen Siedlungen mit ihren ebenerdigen, eng aneinanderliegenden Häuschen, sind die Grenzen zwischen Elend und bescheidenem Auskommen fließend. Wo die Armen wohnen, ist alles geduckt und gedrängt, Hütte an Hütte. In den Kampungs sind 90 Prozent der Bewohner des 13-Millionen-Molochs zu Hause, all die Straßenhändler, Rikschafahrer und Nudelsuppenverkäufer, die Dienstmädchen, Bettler und Gelegenheitsarbeiter, die Busschaffner, Taxichauffeure und auch die kleinen Beamten und Angestellten. Über dem Fischmarkt liegt der fast unerträgliche Gestank ewiger Fäulnis. Da wird die Diskrepanz zwischen Vorstellung und Wirklichkeit schmerzhaft fühlbar. Wo die Armen wohnen, ist alles geduckt und gedrängt, Hütte an Hütte. In den Kampungs sind 90 Prozent der Bewohner des 13-Millionen-Molochs zu Hause, all die Straßenhändler, Rikschafahrer und Nudelsuppenverkäufer, die Dienstmädchen, Bettler und Gelegenheitsarbeiter, die Busschaffner, Taxichauffeure und auch die kleinen Beamten und Angestellten.

Die Highlights

Jakarta begeistert mit seinem Mix aus Tradition und Moderne. Sie erkunden die Altstadt, China Town und den Hafen.

In Bogor besuchen Sie den weltberühmten Botanischen Garten mit 6000 Pflanzenarten, darunter unzählige Orchideen.

Reisterrassen & Vulkane: Im Zug „Argo Willis“ rollen Sie komfortabel in Erste-Klasse-Abteils über das wunderschöne Hochplateau Parahyangan nach Yogjakarta – sehen üppig grüne Täler, Regenwald, Wasserfälle, Reisterrassen, Vulkanketten.

Yogjakarta: Das Sultanat ist Javas religiöses und kulturelles Zentrum. Hier stehen die prächtigsten Tempel, z. B. Borobudur (größte buddhistischer Einzeltempel der Welt), und der Hindu-Tempel Prambanan aus dem 9. Jh. (Weltkulturerbe). Sehenswert sind auch Sultanspalast, Batik-Kunstmarkt und die Ruinen von Taman Sari (einstiger Lustgarten des Sultans).

Mount Bromo: Im Geländeauto fahren Sie zum Sonnenaufgang auf 2700 Meter, schauen auf die Vulkane des Java-Feuergürtels und erklimmen zu Fuß oder zu Pferd den Vulkan-Krater – ein Erlebnis der Extraklasse.

Bali: Auf der Götterinsel verbringen Sie Ihren Badeurlaub am feinsandigen Strand von Sanur im 4*-Hotel Sanur Beach. Es hat u. a. drei Restaurants (auch italienische Küche) und einen Wellnessbereich.

Detailprogramm zur Reise

Leistung & Buchung

 

Preis

17 Tage/14 Nächte 2199 € p. P. im DZ, EZ-Aufpreis 599 €

Inkludiert

– Flüge mit China Airlines Wien– Taipeh–Jakarta, Denpasar–Taipeh– Wien inkl. Taxen von dzt. 360 € (Aufpreis Business-Class 1999 €)

– Inlandsflug Yogjakarta-Surabaya

– Java Rundreise (9Tage/8 Nächte), Mittelklassehotels, Halbpension, Besichtigungen, Eintrittsgebühren

– Zugfahrt Bandung-Yogjakarta, 1. Klasse, klimatisierte Abteils

– Deutschsprachige Reiseleitung während der Rundreise

– Specials: Java-Tanzvorführung, Radtour durch Dörfer zum Plaosan- Tempel bei Yogjakarta, Jeeptour zum Sonnenaufgang auf Mount Bromo mit kurzem Pferderitt zum Kraterrand

– Bali 6 N/F im 4*-Strand-Hotel Sanur Beach im Superiorzimmer, Aufpreis Deluxe Gartenblick 49 €, Deluxe Meerblick 115 €

– Gegen Aufpreis kann auch das 5*-Hotel Hyatt Sanur gebucht werden, Zimmer mit Gartenblick 199 €, Meerblick 299 €

Nicht inkludiert

– Visum Indonesien 25 US-Dollar (sind bei Einreise zu bezahlen)

– Reiseversicherung

– weitere Ausflüge, z. B. Tagesaus- flug auf Bali mit Mittagessen 99 €

Termin

16. Juni bis 1. Juli 2013

Buchung

STAFA Reisen, Mariahilfer Straße 125,1060 Wien, ☎ 01/ 599 70 (auch Sonntag), www.stafa.at/kurier

(kurier) Erstellt am
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