Entzückend bunt: Portovenere, an der ligurischen Küste, ist UNESCO-Weltkulturerbe. Berühmt ist das italienische Städtchen für seine schönen Schlösser und die farbenfrohen Häuserfassaden am Kai. 

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Tipps
07/08/2016

6 Fehler, die Italien-Urlauber machen können

Italien ist das liebste Auslands-Ziel der Österreicher, auf diese Dinge sollten sie achten.

Italien ist laut Statistik Austria das beliebteste Auslandsreiseziel der Österreicher (Daten von 2015). Anlässlich der bevorstehenden Hauptreisezeit hat der ÖAMTC und der KURIER zusammengefasst, was Urlauber in Italien vermeiden sollten.

Mit dem Pkw in die Altstadt fahren

Die meisten historischen Stadtzentren in Italien, vor allem die touristisch stark frequentierten, sind sogenannte "Zona traffico limitato". Diese begrenzten Verkehrszonen dürfen nur von Fahrzeugen mit Sondergenehmigung befahren werden. Wer das missachtet, muss mit Strafen ab 80 Euro rechnen. Wer ein Hotel in solch einer Zone gebucht hat, kann eine zeitlich beschränkte Einfahrtsgenehmigung beantragen.

Bei der Mautstation auf der falschen Spur zurückschieben

In Italien gilt auf Autobahnen eine streckenabhängige Straßenbenützungsgebühr. Beim Auffahren muss man ein Ticket ziehen, das beim Abfahren bezahlt wird. Für das Telepass-System – hier werden die Fahrstrecken über eine Mautbox im Auto automatisch erfasst und abgebucht – gibt es eigene Spuren. Ist man beim Bezahlen aus Versehen auf einer dieser Spuren eingereiht, sollte man auf gar keinen Fall zurückschieben. Sonst droht eine hohe Geldstrafe. Im schlimmsten Fall kann der Pkw sogar beschlagnahmt werden. "Am besten, man bleibt ruhig und drückt den Notrufknopf am Automaten. Das Kontrollpersonal bewirkt die Ausgabe einer Quittung für die Weiterfahrt und der Schranken öffnet sich automatisch. Mit der Quittung ist dann eine Bezahlung an der nächsten besetzten Kassa, einer Servicestation der Autobahngesellschaft oder einer Punto-Blu-Station auf großen Raststationen möglich", rät ÖAMTC-Touristikerin Maria Renner.

Free Flow ignorieren

Auf der Pedemontana (Autostrada 36) im Großraum Mailand wird das neue Mautsystem Free Flow eingesetzt. Dabei werden die Kennzeichen aller Fahrzeuge automatisch erfasst, die zu zahlende Maut berechnet, ohne dass der Fahrer anhalten muss. Achtung: Wer sich allerdings nicht selbstständig um die Bezahlung kümmert, riskiert hohe Geldstrafen. Einzelne Fahrten kann man innerhalb von 15 Tagen per Kreditkarte über die Webseite www.apl.pedemontana.com/pagamento-rapido oder auch direkt an Autobahn-Servicestellen bezahlen. Bei regelmäßiger Benutzung der Pedemontana empfiehlt sich die Aktivierung eines "Nummernschild-Kontos" (Conto Targa) auf der Webseite www.pedemontana.com. Österreicher können außerdem einen Telepass auf tolltickets.com beziehen, den man in Kärnten (Südrast – Dreiländerecke) abholen oder postalisch bestellen kann.

Im Auto rauchen, wenn Kinder an Bord sind

Seit Jahresbeginn gilt in Italien ein Rauchverbot im Pkw, wenn Schwangere oder Minderjährige mitfahren. Die Höhe der Strafe ist vom Alter des Kindes abhängig: 500 bis 5000 Euro, wenn Kinder unter 12 Jahren und Schwangere an Bord sind, 250 bis 2500 Euro bei Kindern im Alter von 12 bis 17 Jahren.

Getrennte Rechnungen verlangen und Trinkgeld geben

In Italien ist es in Restaurants üblich, dass pro Tisch eine gemeinsame Rechnung ausgestellt wird. Für getrenntes Zahlen haben die Italiener kein Verstädnis. Das Trinkgeld ist meistens in der Rechnung inbegriffen. Will man den guten Service aber extra belohnen, kann man ein wenig Wechselgeld am Tisch liegen lassen. (Trinkgeld im Urlaub)

Die Strandregeln missachten

Die Verhaltensvorschriften an den Stränden und die Badeverordnungen unterscheiden sich von Region zu Region. Im Badeort Bibione ist beispielsweise das Rauchen an Stränden verboten. Auf fast allen italienischen Stränden sind Haustiere verboten. Wildcampen, das Entzünden eines Lagerfeuers und das Übernachten am Strand sind ebenfalls untersagt. Missachtungen können teuer werden. (Die nervigsten Typen am Strand)

Aus dem Archiv: Bella Italia

Agrigent auf Sizillien

Das „Tal der Tempel“ ist ein Hochplateau südlich der heutigen Altstadt in Agrigent. Hier befinden sich die archäologischen Stätten, die die Reste der antiken Stadt Akragas zeigen und zu den eindrucksvollsten archäologischen Fundplätzen auf Sizilien gehören.

1997 erklärte die UNESCO die archäologischen Stätten von Agrigent zum Weltkulturerbe.

Äolische Inseln

Die Äolischen Inseln sind eine Inselgruppe im Tyrrhenischen Meer nördlich von Sizilien. Zu den sieben bewohnten Inseln kommen noch eine Reihe kleinerer, unbewohnter Inseln und Felsklippen hinzu wie z. B. Basiluzzo und Strombolicchio.

Die Inseln sind vulkanischen Ursprungs und wurden 2000 von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt.

Amalfiküste

Die Amalfiküste ist ein einzigartiger Küstenabschnitt am Tyrrhenischen Meer, der von der UNESCO als schützenswerte mediterrane Landschaft anerkannt wird und die, dank ihrer topografischen Merkmale, einen enormen kulturellen und naturalistischen Wert hat.

Entlang des Golf von Salerno finden Touristen hier bekannte Städte wie Positano, Ravello und  Amalfi.

Pompeji

Bei einem Ausbruch des Vesuvs wurde Pompeji im Jahre 79 verschüttet, dabei weitgehend konserviert und im Laufe der Zeit vergessen.

Nach ihrer Wiederentdeckung im 18. Jahrhundert begann die zweite Geschichte der Stadt, in deren Verlauf Pompeji zu einem zentralen Objekt der Archäologie und der Erforschung der antiken Welt wurde. Seit 1997 ist Pompeji auch auf der Liste des Weltkulturerbes der UNESCO.

Neapel

In den inneren Stadtteilen Neapels findet man zahlreiche historische Bauten und Kulturdenkmäler. So wurde 1995 die gesamte Altstadt zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt.

Die Hauptstadt Kampaniens liegt vor der Kulisse des schlummernden Vulkans Vesuv.

Cinque Terre

Der zwölf Kilometer langer Küstenstreifen Cinque Terre der italienischen Riviera zwischen Punta Mesco und Punta di Montenero ist mit seiner umliegenden Region als Nationalpark geschützt.

Im Jahre 1997 wurden die Cinque Terre zusammen mit Porto Venere zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt.

Die historische Altstadt von Florenz

Geschichte Tradition, Kunst und Kultur sind hier zu Hause: In der toskanischen Hauptstadt findet man ein weltweit bekanntes kulturhistorisches Erbe, das aus dem Stadtzentrum ein Archiv der italienischen und europäischen Geschichte macht. 

Florenz ist eines der ersten italienischen Weltkulturerben der UNESCO World Heritage List (1982). 

Dolomiten

In Südtirol, der nördlichsten Provinz Italiens, erben sich die Dolomitengipfel, wie die drei Zinnen, über 3000 m in die Höhe.

Seit 2009 gehören Teile der Dolomiten zum UNESCO-Weltnaturerbe, begründet wurde das mit "erhabenen, monumentalen und farbenreichen Landschaften der Dolomiten", die seit jeher eine Vielzahl an Reisenden faszinieren und die Quelle zahlreicher wissenschaftlicher und künstlerischer Interpretationen waren. 

Vatikanstadt

Der Vatikan, eine Enklave in Italien innerhalb des Stadtgebiets von Rom, ist der kleinste allgemein anerkannte Staat der Welt.

Das gesamte Gebiet der Vatikanstadt ist seit 1984 als Weltkulturerbe anerkannt und ist somit der einzige Staat der Welt, der komplett von der UNESCO geschützt ist.

Venedig

Die Lagune von Venedig stellt eine einzigartige Landschaft zwischen Festland und Meer dar mit ihrer bekanntesten Stadt, die auf mehr als 100 Inseln erbaut ist: Venedig. 

Diese flache Bucht mit lediglich vier Verbindungen zum offenen Meer erstreckt sich von Chioggia im Südwesten bis Jesolo im Osten. In ihr liegt die Stadt Venedig, die gemeinsam mit der Lagune seit 1987 auf der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes steht.

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