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02/16/2016

4 Fun Facts über Norwegen

Norwegen ist bekannt für die abwechslungsreiche und atemberaubende Natur und die weit ins Land reichenden Fjorde bekannt. Aber es gibt auch noch weniger bekannte Fakten.

Norwegen, das sind traumhafte Landschaften, weite, einsame und unberührte Fjorde, das ist ein sympathisches Königshaus, das laut UN weltweit am weitesten entwickelte Land und zudem laut dem Economist der demokratischste Staat der Welt. Hier lässt es sich leben, hier verbringt man gerne seinen Urlaub – in einem urigen Holzhäuschen oder auch an Bord eines Kreuzfahrtschiffs, zum Beispiel von Royal Caribbean. Es gibt aber auch ein Norwegen, das ein wenig aus dem Rahmen fällt und das die meisten so gar nicht kennen. Genau dieses Norwegen möchten wir hier ein wenig vorstellen.

In der Geschichte, gerade in der Militärgeschichte, sind teilweise äußerst absurde Entscheidungen getroffen worden. So heißt es, Kaiser Caligula habe sein Lieblingspferd zum Konsul ernannt, ein Beispiel, das auch heute gerne von politischen Kommentatoren verwendet wird, wenn sie über eine vermeintlich verrückte Personalentscheidung spotten. Jetzt ist das Amt eines Konsuls schon etwas anderes als das eines Regimentschefs und Ritters, aber dennoch würde man vermuten, dass man hier viel eher eine verdiente Person außerhalb des Militärs ernennen würde als einen Pinguin. Dennoch wurde diese Ehre einem männlichen Königspinguin namens Nils Olav zuteil. Und das ging so: Ein norwegisches Regiment nahm an einer Militärparade in Edinburgh teil, besuchte dort den Zoo, übernahm zunächst die Patenschaft über Nils Olav und nach und nach stieg das Tier im Rang auf. Da Pinguine nicht ewig leben, gibt es mittlerweile nun Nils Olav, den dritten. Und dieser wurde am 15. August 2008 offiziell zum Ritter geschlagen – eine schöne Karriere für einen Frackträger mit Vorliebe für rohen Fisch.

„Wo gehobelt wird, da fällt der Käse!“ So oder ähnlich muss der norwegische Erfinder Thor Bjørklund gedacht haben, als er auf die Idee des heute weltweit bekannten Käsehobels kam. Der gelernte Tischler ärgerte sich darüber, dass beim Schneiden seines Käses nie gleichmäßige Käsescheiben entstanden. Kurzerhand entwickelte er auf Basis eines normalen Holzhobels den Käseschneider, meldete ihn 1925 zum Patent an und gründete die Firma „Thor Bjørklund & Sønner AS“, die es noch heute gibt. Dieser Käsehobel kommt bestimmt zum Einsatz, wenn sich der Norweger sein nationales Lieblingstiefkühlessen, die beliebteste Tiefkühlpizza der Welt namens Grandiosa, ein wenig aufpimpen möchte. Seit 1980 auf den Markt, verzehrt heute laut Statistik jeder Norweger ca. fünf Grandiosas pro Jahr. Dennoch ist die Pizza ein wenig umstritten. Von den einen als „modernes Nationalgericht“ mit Hitsingles sogar in den norwegischen Charts verehrt, gibt es auch Kritiker, die sie als das „tiefgefrorene Böse“ bezeichnen und ihr den Tod wünschen.

Eine Ausnahme hierbei bildet das Örtchen Longyearbyen auf Spitzbergen, denn dort ist gesetzlich das Sterben verboten. Was ein wenig seltsam anmutet, aber dann doch auch verständlich ist, denn hier herrscht Permafrost. Solange man nicht Fan der Kryotechnik ist und darauf hofft, eines Tages wieder aufgetaut und zum Leben erweckt zu werden, sollte man den Tod in Longyearbyen vermeiden. Der Grund: Man zerfällt nicht. Durch die niedrigen Temperaturen konserviert, sieht man selbst 70 Jahre nach dem Ableben noch aus wie eine taufrische Grandiosa. Aber will man das wirklich? Für Forscher ist das durchaus interessant, denn so konnte man dort bei einer Exhumierung Spuren des Spanische-Grippe-Virus aus einem Leichnam extrahieren, aber für Normalsterbliche klingt das eher unattraktiv. Ganz im Gegensatz zum Land Norwegen selbst, das sich aus den schon oben genannten Gründen für einen Urlaub empfiehlt.

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