"Wasserbeleber" Johann Grander ist tot

GranderBILD zu OTS - Johann Grander - Naturforscher und Wasserpionier
Foto: Grander

Der Erfinder des umstrittenen Grander-Wassers ist 83-jährig im Kreise seiner Familie verstorben.

Der oftmals als Tiroler "Wasserbeleber" und auch "Wasserpionier" bezeichnete Johann Grander ist  am Montag im Kreise seiner Familie in Jochberg (Bezirk Kitzbühel) verstorben. "Er ist im 83-igsten Lebensjahr friedlich entschlafen und durfte nach einem bewegten Leben mit vielen Höhen und Tiefen `heimgehen`", hieß es vonseiten des von Grander gegründeten gleichnamigen Unternehmens.

Das Forschen und Experimentieren dürfte dem am 24. April 1930 geborenen Grander in die Wiege gelegt worden sein, nachdem sein Vater ein begnadeter Techniker und Experte in Sachen Motoren war, hieß es in der Aussendung. Sein Arbeitsleben gestaltete sich bunt und abwechslungsreich, er war unter anderem Tankstellenpächter, Lkw-Fahrer und Mischmeister. 1978 gab er seinen Beruf auf, um sich ausschließlich der Forschung zu widmen.

Verbot in der Schweiz

Die größte Aufmerksamkeit erreichte Grander durch sein gleichnamiges Wasser, das durch eine spezielle Behandlung für den Menschen gesundheitsfördern wirken soll. Nachgewiesen konnte der Effekt nicht werden, wie das Wasser "verändert" wurde ebenso nicht. In der Schweiz gibt es ein Verbot, mit der therapeutischen Wirkung des "Grander-Wassers" zu werben. Auf der Internetseite von Grander sind zwar einige Studien aufgeführt, die die Wirkung beweisen sollen - allerdings sind alle bis auf eine aus China ohne Quellenangaben.

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(kurier / dk) Erstellt am
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