Politik
05.12.2011

USA fürchten "menschliche Bomben"

Die US-Regierung ist besorgt über eine mögliche neue Terror-Taktik. Attentäter könnten sich Sprengstoff in den Körper pflanzen lassen.

Die US-Regierung fürchtet eine neue Art der terroristischen Bedrohung: Sie hat Fluggesellschaften vor der möglichen Gefahr durch Bomben gewarnt, die sich Attentäter in den Körper einpflanzen lassen.

Zurzeit gebe es zwar keine Hinweise auf konkrete Pläne; doch neue Informationen deuteten darauf hin, dass Terroristen diese Taktik "ernsthaft in Erwägung ziehen". Das berichtet zumindest die Los Angeles Times unter Berufung auf US-Regierungsbeamte.

Neue Vorkehrungen an Flughäfen?

Die Erkenntnisse könnten zu zusätzlichen Sicherheitsvorkehrungen an Flughäfen führen, da herkömmliche Scanner derartige Bomben nicht unbedingt erkennen, hieß es.

Die Informationen deuteten darauf hin, dass implantierte Sprengsätze eher von ausländischen Terroristen verwendet würden und nicht von Extremisten innerhalb der USA. Dennoch hielten die Behörden entsprechende Vorkehrungen in den Vereinigten Staaten wie auch auf ausländischen Flughäfen für notwendig.