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Politik
03/05/2012

Schutz für die Opfer

Natascha Kampusch ist ein Opfer. Wenn es andere gibt, sind auch die zu schützen.

von Helmut Brandstätter

Im August 2006 konnte Natascha Kampusch ihrem Entführer entkommen. Fast sechs Jahre später wird nicht nur im Fernsehen hoch emotionalisiert über das Schicksal der jungen Frau diskutiert und spekuliert. Die große Frage ist noch immer nicht geklärt: War Wolfgang Priklopil ein Einzeltäter oder hatte er Komplizen, gibt es gar weitere Opfer?

Faktum ist, dass die kriminalistischen Untersuchungen nach der Flucht von Natascha Kampusch fehlerhaft waren. Es ist also nur logisch, dass sich Medien noch heute mit ihrem Schicksal beschäftigen. Unverständlich ist, dass einzelne Medien blind der Theorie folgen, es gab nur einen Täter.

Wenn Wolfgang Priklopil alleine war, dann geht es uns gar nichts an, was zwischen ihm und seinem Opfer vorgefallen ist. Wenn es allerdings mehrere Täter und andere Opfer gab, muss das aufgeklärt werden. Der KURIER zeigt im Detail auf, welche Argumente für welche These sprechen. Der Redaktion liegt der gesamte Akt aus einem Verfahren gegen die untersuchenden Staatsanwälte vor, wir können also ganz genau berichten. Der Fall Kampusch muss geklärt werden, nur so sind die Spekulationen zu stoppen.

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