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Politik
10/28/2012

"Rote Fini" Steindling gestorben

Die Wiener Geschäftsfrau verwaltete das KPÖ-Vermögen, aber auch DDR-Gelder. Noch heute gelten 130 Mio. Euro als unauffindbar.

Die legendäre "Rote Fini" ist tot. Rudolfine Steindling, ehemalige Unternehmerin und von 1959 bis 1969 Mitglied der KPÖ, ist im Alter von 78 Jahren gestorben, wie ORF Wien berichtet.

Die Wienerin war nicht nur Treuhänderin der Kommunistischen Partei Österreichs, sondern verwaltete auch Gelder der DDR.

Seit 1992 beschäftigte ein Rechtsstreit um verschwundene DDR-Millionen die Gerichte. Die KPÖ und Steindling rangen dabei mit der Deutschen Bundesanstalt für vereinigungsbedingte Sonderaufgaben (BvS) um das Vermögen der ostdeutschen Gesellschaft "Novum". Die KPÖ war einer der Hauptgesellschafter der Novum gewesen und beanspruchte deren Vermögen für sich. Die BvS beansprucht das verschwundene Geld für Deutschland, namentlich für die früheren DDR-Bundesländer. Der Streit ist bis heute zum Teil gerichtsanhängig.

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