Politik
05.12.2011

Obama warnt vor "einsamem Wolf"

Im TV äußerte sich der US-Präsident zu möglichen Terror-Gefahren in den USA - die El Kaida sei zehn Jahre nach 9/11 schwächer geworden.

Weniger als einen Monat vor dem zehnten Jahrestag zu den Anschlägen am 9.September 2001 wurde US-Präsident Barack Obama zu möglichen Terrorgefahren für die USA befragt. Obama hält einen Anschlag eines Einzeltäters in den USA derzeit für wahrscheinlicher als eine koordinierte Aktion nach dem Vorbild der Anschläge vom 11. September 2001. In einem Interview mit dem Sender CNN sagte Obama am Dienstag, die Behörden seien wachsam und überprüften mögliche Risiken. Es bestehe aber immer die Gefahr, dass ein "einsamer Wolf" mit einer einzigen Waffe einen Anschlag verübe, wie das in Norwegen geschehen sei.

Jahrestag von 9/11

'"Wir bleiben stets auf der Hut", erst recht vor dem bevorstehenden zehnten Jahrestag der Anschläge von New York, Washington und Pennsylvania, erklärte der US-Präsident. Er verwies auf die Fortschritte, die in den vergangenen zehn Jahren erreicht worden seien: Die El Kaida sei inzwischen eine viel schwächere Organisation als damals.