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Politik
09/11/2012

Nummer Zwei der Al-Kaida im Jemen getötet

Said al-Shehri, der zweite Mann an der Spitze der Terrororganisation auf der arabischen Halbinsel, ist bei einem gezielten Angriff getötet worden.

Kurz vor dem elften Jahrestag der Anschläge auf das World Trade Center in New York und das Pentagon in Washington hat Al-Kaida-Chef Ayman al-Zawahiri erstmals den Tod seines früheres Vizes Abu Jahja al-Libi Anfang Juni bestätigt.

In einem am Montag veröffentlichten Video sagte al-Zawahiri laut einer Übersetzung des auf die Überwachung islamistischer Internetseiten spezialisierten US-Unternehmens SITE, durch al-Libis Tod würden sich die "Menschen noch stärker um ihn und seine Schriften scharen". Zudem sprach der Chef des Terrornetzwerks demnach von einem "Martyrium".

Drahtzieher

Bei dem 42 Minuten langen Video handelte es sich um die erste von al-Zawahiri veröffentlichte Botschaft seit rund drei Monaten. Er bestätigte darin nach Angaben von SITE, dass al-Libi am 4. Juni bei einem Drohnenangriff in der pakistanischen Stammesregion Waziristan getötet worden sei.

Auf den Jahrestag der Anschläge vom 11. September 2001 ging er demnach nicht direkt ein. Al-Libi galt als Medienchef von Al-Kaida. Sein Tod war der schwerste Schlag gegen das Terrornetzwerk seit der Tötung des früheren Anführers Osama bin Laden im Mai 2011 im pakistanischen Abbottabad.

In den USA soll der Jahrestag der Attentate am Dienstag mit einer offiziellen Veranstaltung an dem Mahnmal am Ground Zero in New York begangen werden, wo Al-Kaida-Terroristen zwei Passagiermaschinen in die Türme des World Trade Centers lenkten. Auch an den Einschlag eines Flugzeugs in das US-Verteidigungsministerium in Washington und den Absturz einer vierten entführten Maschine nahe Shanksville im Bundesstaat Pennsylvania soll erinnert werden. Bei den Anschlägen wurden fast 3.000 Menschen getötet.


 

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